„Arbeit macht frei“-Diebstahl: Britischer Nazi-Sammler als Auftragsgeber?

Der Diebstahl des Schriftzuges „Arbeit macht frei“ vom Eingangstor der KZ-Gedenkstätte Auschwitz ist angeblich von einem britischen Sammler von Nazi-Devotionalien beauftragt worden. Das berichtet der „Sunday Mirror“. Der Schriftzug zur Verhöhnung der Gefangenen war Ende Dezember entwendet worden.

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Fünf mutmaßliche Diebe wurden wenige Tage später festgenommen. Bei diesen Männern soll es sich aber nur um Handlanger gehandelt haben. Den Angaben zufolge hatte der Brite eine schwedische Neonazi-Gruppe mit dem Diebstahl beauftragt. Er soll den Schriftzug als eine Trophäe betrachtet haben; für die Operation nutzte er seine Neonazi-Kontakte nach Schweden, berichtet das Blatt unter Bezug auf eine Quelle aus Skandinavien. Die Übergabe der Beute sollte in Stockholm stattfinden, heißt es weiter. Wegen des großen öffentlichen Interesses gerieten die Diebe allerdings in Panik und entledigten sich des Schriftzugs.

1389.3 Holocaust F
Jews from Subcarpathian Russia (then part of Hungary) undergo a "Selektion" on the ramp at the Auschwitz-Birkenau extermination camp, May 1944. The officer in front holding a riding crop is either SS Unterscharfuehrer Wilhelm Emmerich or SS Haupsturmfuehrer Georg Hoecker; inmates in striped uniforms—to be killed at a later date—assigned to the "Kanada" section collect the property. Note the physician in the white coat between the columns, Gyorgy Havas, selecting who is sent immediately to death and who will wait. Diese Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.

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