Reps wollen nicht in „brauner Ecke“ kuscheln

Die verschiedenen Protagonisten in der Anti-Minarett-Fraktion versuchen sich in Stellung zu bringen, besonders in Hinblick auf die Landtagswahl in NRW im Mai 2010. Das Bundespräsidium der Republikaner wies nun nach eigenen Angaben die „Anbiederungs- und Umarmungsversuche der regionalen Gruppierungen „Pro Köln“ bzw. „Pro NRW“ als unangebracht zurück“. Mit Vereinigungen, die eindeutig dem Rechtsaußenspektrum zuzuordnen seien, gebe es keine gemeinsamen Aktivitäten, so die Reps.

„Mit uns gibt es kein Kuscheln in braunen Ecken. Das haben wir aus guten Gründen bereits in der Vergangenheit so gehalten, als man uns an sog. Runde Tische holen wollte. Und künftig werden wir nicht mit Leuten kooperieren, die wegen ihrer ungeklärten Verbindungen zum extremistischen Spektrum sämtliche Verfahren gegen die VS-Beobachtung verloren haben“, erklärte der Bundesvorsitzende der Republikaner, Rolf Schlierer. „Wer glaubt, sein Heil jetzt in der Kooperation mit den „Pro“-Leuten suchen zu müssen, ist besser beraten, sich diesen gleich ganz anzuschließen. Wir haben nicht jahrelang vor Gericht davor gekämpft, die Diskriminierung unserer Partei und unserer Mitglieder durch die VS-Beobachtung loszuwerden, um uns jetzt mit solchen Kräften gemein zu machen, die nicht ohne Grund zum extremistischen Spektrum gezählt werden“, sagte Schlierer weiter.

Siehe auch: “Rassisten sind vorhersehbar wie Pawlowsche Hunde”, Hochrangiger SVP-Funktionär tritt “Pro Köln” bei, NPD gegen Minarette: “Echtes Pantoffelheldentum”, Lesetipp: Wandel der Feindbilder?, Die NPD und das Kreuz mit dem Minarett

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