Rassismus-Bericht: 2008 mehr Neonazi-Unwesen und Gewalt in EU

Der in Brüssel veröffentlichte Rassismus-Bericht 2008 hat gezeigt, dass es in Europa im Vorjahr gegenüber 2007 eine Zunahme von Neonazi-Untrieben und neofaschistischer Gewalt gegeben hat. Der Vizepräsident des Europäischen Netzwerks gegen Rassismus (ENAR), Chibo Onyeji, erklärte einem Bericht der IKG Wien zufolge, dass sich die Situation in Österreich gegenüber 2007 nicht wesentlich verändert habe. Der Bericht 2008 weise aus, dass Rassismus und Diskriminierung „eine beständige Realität im Leben von ethnischen und religiösen Minderheiten quer durch die EU sind“. In Deutschland habe sich wiederum gezeigt, dass gebürtige Türken doppelt so oft bei der Wohnungssuche abgelehnt werden wie Deutsche.

In dem Bericht werde betont, dass es dringend notwendig sei, zu konzertierten Anstrengungen quer durch die EU zu gelangen, um die bestehenden Hürden betreffend Rassismus zu beseitigen. Die „einzigartige Position der EU“ sollte hier genutzt werden.

Siehe auch: Die Religionskritikverhinderer, “Ein angemalter Weißer ist kein Schwarzer”

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