Neonazi-Aufmarsch in Halbe unter Auflagen genehmigt

"Heldengedenken" in Halbe im Jahr 2007. (Foto: Marek Peters)
"Heldengedenken" in Halbe im Jahr 2007. (Foto: Marek Peters)

Die Polizei hat unter strengen Auflagen einen Neonazi-Aufmarsch in Halbe am 14. November 2009 genehmigt. Allerdings dürfen sich die erwarteten 400 Neonazis nur auf dem Bahnhofsvorplatz versammeln, wie das Polizeipräsidium Frankfurt (Oder) am 27. Oktober mitteilte.

Zunächst wollten die Neonazis von der Lindenstraße bis zum Kriegerehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges marschieren. Allerdings seien die Örtlichkeiten begrenzt, heißt es weiter, zudem würden zu mehreren Gegenveranstaltungen Hunderte Teilnehmer erwartet. Unter dem Motto „Vielfalt tut gut im Schenkenländchen“ wollen Antifaschisten demonstrieren. Zur Teilnahme an der Veranstaltung haben bereits mehrere Landtagsfraktionen aufgerufen. Auf den Seiten des Landtags heißt es:

Mit diesem Aktionstag werden das Gemeinwesen und die demokratische Bürgergesellschaft des Amtsbereiches Schenkenland gestärkt. Gemeinsam mit ihren Unterstützern und Kooperationspartnern bieten die Gemeinden an diesem Tag ein buntes Programm der „Vielfalt“ an. Ergänzt wird das lokale Angebot durch überregionale Beiträge und durch die Präsenz und Unterstützung verschiedener landesweit agierender Akteure und Netzwerke.

In der Region um Halbe fanden bei den Kämpfen im April 1945 vermutlich 60.000 Menschen den Tod. Halbe beherbergt heute eine der größten deutschen Kriegsgräberstätten, wo Soldaten, Flüchtlinge und Zivilisten begraben wurden. Immer wieder versuchen neonazistische Gruppierungen dieses Gedenken für einen Aufmarsch an den Kriegsgräbern und für die Verbreitung ihres rechtsextremen, fremdenfeindlichen und geschichtsverfälschenden Gedankengutes zu missbrauchen.

Der Landtag ruft die Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, am 14. November 2009 in Halbe für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit einzutreten. Halbe darf kein Wallfahrtsort für Neonazis werden!

Die Neonazis wollen unter dem Motto “Ruhm und Ehre dem deutschen Frontsoldaten und den europäischen Freiwilligen” nach Brandenburg mobilisieren. “Da die Politik wie auch die Medien sich überschwänglich über ihren angeblichen “Sieg” über Halbe erfreut haben und die systemtreuen Antifaschisten in das gleiche Horn gestossen haben, wollen wir diese “demokratischen Gutmenschen” eines Besseren belehren”, heißt es. In gewohnt kriegerischer Sprache verkünden die Neonazis: “Feldherren würden dazu sagen – Zwar haben sie eine Schlacht gewonnen – Aber nicht den Krieg. In diesem Sinne auf ein Neues !”

Neonazis marschieren immer wieder am Volkstrauertag auf, um ihren kriegerischen Heldenkult zu betreiben und die Verbrechen der Wehrmacht zu relativieren. Im vergangenen Jahr marschierten Neonazis unter anderem in Berlin zu einem Heldengedenken auf; ein Aufmarsch von Rechtsextremisten aus Brandenburg und Sachsen wurde zudem in Burg / Brandenburg aufgelöst. Wie die Polizei berichtete, hatten sich etwa 80 Neonazis mit Fackeln und Transparenten offenbar unangemeldet versammelt. Am Soldatenfriedhof Halbe blieb es 2008 erneut ruhig.

Siehe auch: “Macht Euch vom Acker”: Wenn Neonazis “gedenken”, 40 Nazi-Aufmärsche mit überregionaler Mobilisierung, Neonazis wollen wieder in Halbe marschieren, Halbe: Offenbar kein Nazi-Heldengedenken mehr, Keine Nazi-Aufmärsche mehr auf Friedhof in Halbe

6 thoughts on “Neonazi-Aufmarsch in Halbe unter Auflagen genehmigt

  1. Was will blos die Polizei ständig mit ihren sog. „Auflagen“!? :(

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:46:48 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    bureau.paris@coe.int
    Betreff: Fwd: (informative Weiterleitung) Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:45:52 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    bureau.bruxelles@coe.int
    Betreff: Fwd: (informative Weiterleitung) Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:45:08 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    InternetPost@bundesregierung.de
    Betreff: Fwd: (informative Weiterleitung) Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:44:20 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    epberlin@europarl.europa.eu
    Betreff: Fwd: (informative Weiterleitung) Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:43:37 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    verteidigungsattache@russische-botschaft.de
    Betreff: Fwd: (informative Weiterleitung) Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:42:53 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    info@russische-botschaft.de
    Betreff: Fwd: (informative Weiterleitung) Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:41:38 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    poststelle@bmj.bund.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:40:41 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    IS3@bmi.bund.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:39:55 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    IS2@bmi.bund.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:39:09 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    poststelle@mi.brandenburg.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:38:19 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    info@verfassungsschutz-brandenburg.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:37:20 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    bfvinfo@verfassungsschutz.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:36:32 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    praesidium.potsdam@polizei.brandenburg.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:35:45 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    praesidium.frankfurt-oder@polizei.brandenburg.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:35:03 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    landeskriminalamt@polizei.brandenburg.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Wed, 28 Oct 2009 17:34:12 +0100
    Von: „axel mylius“
    An:
    info@bka.de
    Betreff: Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“. – Erneute Beschwerde an die zuständigen Behörden (unter internationaler Weiterleitung)

    An das
    Bundeskriminalamt
    info@bka.de

    An das Landeskriminalamt Brandenburg
    landeskriminalamt@polizei.brandenburg.de
    praesidium.frankfurt-oder@polizei.brandenburg.de
    praesidium.potsdam@polizei.brandenburg.de

    An das
    Bundesamt für Verfassungsschutz
    bfvinfo@verfassungsschutz.de

    An das
    Landesamt für Verfassungsschutz Brandenburg
    info@verfassungsschutz-brandenburg.de

    An das
    Brandenburger Innenministerium
    poststelle@mi.brandenburg.de

    An das
    Bundesministerium des Innern/Abtlg. Innere Sicherheit
    IS2@bmi.bund.de
    IS3@bmi.bund.de

    An das
    Bundesministerium der Justiz
    poststelle@bmj.bund.de

    Unter Weiterleitung an
    die Botschaft der Russischen Föderation
    info@russische-botschaft.de
    verteidigungsattache@russische-botschaft.de

    sowie:
    epberlin@europarl.europa.eu
    InternetPost@bundesregierung.de
    bureau.bruxelles@coe.int
    bureau.paris@coe.int

    Axel Mylius
    Schwarzmeerstr. 25/714
    10319 Berlin
    Tel.: (030) 513 87 82
    a.mylius@gmx.net

    Berlin, den 28. Oktober 2009

    Betreff:

    Wiederholte NS-Manifestation am 14. November 2009 in Halbe zur Verherrlichung Hitler-Deutschlands, des Zweiten Weltkrieges, der Waffen-SS und Wehrmacht, einhergehend mit der erneuten Deklarierung des Zweiten Weltkrieges zum „Präventivkrieg“ gegenüber einer sog. „bolschewistischen Expansion“.

    Die juristische Sanktionierung von nationalsozialistischen, volksverhetzenden, der Völkerverständigung zuwider laufenden, Geschichtsrevisionistischen sowie revanchistischen Manifestationen in der deutschen Öffentlichkeit unter der Unterstützung durch die Versammlungsbehörden in Brandenburg.

    Bezug:

    Mein Schreiben vom 20. Oktober 2009 an BKA , BfV und die StA Rostock bzgl.:

    „Die anhaltenden Aktivitäten des sog. „Freundeskreis Halbe“, sowie der erneute Versuch der Initiierung nationalsozialistischer sowie Geschichtsrevisionistischer Propaganda-Aufmärsche in Halbe.“

    http://www.fkhalbe.net/
    (s. dazu auch http://www.holger-apfel.de/?s=7 („Rede des NPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel zum Heldengedenktag in Seelow“)

    …siehe:

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Tue, 20 Oct 2009 18:05:03 +0200
    Von: „axel mylius“
    An:
    bfvinfo@verfassungsschutz.de
    Betreff: Der Internetauftritt des sog. „Freundeskreis Halbe“ (Thomas Gerlach, Lars Jakobs etc.) sowie die weitere Verschleppung von Strafverfahren durch die StA Rostock. – Hinweisschreiben/Beschwerde an die StA Rostock, das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie das Bundeskriminalamt (unter Weiterleitung).
    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Tue, 20 Oct 2009 18:04:17 +0200
    Von: „axel mylius“
    An:
    info@bka.de
    Betreff: Der Internetauftritt des sog. „Freundeskreis Halbe“ (Thomas Gerlach, Lars Jakobs etc.) sowie die weitere Verschleppung von Strafverfahren durch die StA Rostock. – Hinweisschreiben/Beschwerde an die StA Rostock, das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie das Bundeskriminalamt (unter Weiterleitung).

    ERNEUTE BESCHWERDE!

    ____________________________________

    Werte Damen und Herren,

    Der heutigen Tagespresse war zu entnehmen, dass die zuständigen Behörden ERNEUT, und wider besseren Wissens, es bundesweit bekannten sowie aktionsorientierten NS-Aktivisten ermöglichen, mit ihren Verherrlichungen von Wehrmacht und SS/Waffen-SS in der Öffentlichkeit zu agieren!

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1028/brandenburg/0103/index.html

    Ich weise noch einmal darauf hin, dass es nicht nur keine Gesetzeslage gibt (weder im StGB, Versammlungsrecht, geschweige im GG), die derartige Manifestationen in der Öffentlichkeit zum Teil einer vorgeblich zu „ertragenden Meinungsfreiheit“ deklariert, sondern dass – überdies hinaus – derartige Manifestationen den erlassenen Rechtsvorschriften zur „Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus“ (siehe weitergehende Ausführungen zum GG., Art. 139/ Befreiungsgesetz) zuwider laufen. – Was übrigens für alle erneuten NS-Manifestationen in unserem Land nach der Zerschlagung des Hitler-Regime gilt.

    Ich weise ebenso WIEDERHOLT darauf hin, dass den zuständigen Stellen aus öffentlichen Quellen bekannt ist, WER aufmarschiert und welche aktionsorientierten politischen Intentionen IM VORFELD des Aufmarsches ersichtlich sind.

    Anhand dieser Faktenlage muß ich mich nicht nur erneut beschweren, sondern ich kann nur noch zu einem Verbot des Aufmarsches auffordern! – Auch in diesem Fall kann ich weitergehende Unterlassungen seitens der zuständigen Stellen, speziell angesichts des Kenntnisstandes der Stellen, wiederholt „nur“ als Verfassungswidrig und Hochverräterisch werten.

    Sie finden anschließend erneut die Wiedergabe meines Schreibens vom 20. Oktober 2009.

    Mylius

    _______________________

    An die
    Staatsanwaltschaft Rostock
    verwaltung@sta-rostock.mv-justiz.de
    pressesprecher@sta-rostock.mv-justiz.de

    An das
    Bundeskriminalamt
    info@bka.de

    An das
    Bundesamt für Verfassungsschutz
    bfvinfo@verfassungsschutz.de

    Unter Weiterleitung an
    die Botschaft der Russischen Föderation
    info@russische-botschaft.de
    verteidigungsattache@russische-botschaft.de

    Axel Mylius
    Schwarzmeerstr. 25/714
    10319 Berlin
    Tel.: (030) 513 87 82
    a.mylius@gmx.net

    Berlin, den 20. Oktober 2009

    Betreff:

    Die anhaltenden Aktivitäten des sog. „Freundeskreis Halbe“, sowie der erneute Versuch der Initiierung nationalsozialistischer sowie Geschichtsrevisionistischer Propaganda-Aufmärsche in Halbe.

    http://www.fkhalbe.net/
    (s. dazu auch http://www.holger-apfel.de/?s=7 („Rede des NPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel zum Heldengedenktag in Seelow“)

    __________________________

    Werte Damen und Herren,

    Den mir vorliegenden Schreiben seitens der StA Rostock nach zu schließen, ist Herr Jakobs weiterhin Inhaber der Domain für

    http://www.fkhalbe.net/

    …und Herr Gerlach (Freistaat Thüringen) der zuständige „Web-Master“ für die vermittelten Inhalte!

    Die vermittelten Inhalte haben sich auch während der letzten beiden Jahre NICHT geändert, und mir liegen seitens der StA Rostock Schreiben vor, dass durch Ihre StA die Ermittlungsverfahren lediglich eingestellt wurden, da Parallelverfahren gegen Herrn Gerlach und Herrn Jakobs laufen würden!

    Ich möchte daher noch einmal darauf verweisen, dass sich meine Strafanzeige gegen jene Volksverhetzung, bzw. gegen ihre Protagonisten, richtete, die nun augenscheinlich weiter betrieben werden kann.

    Die Waffen-SS kämpfte offenbar wohl doch für die „Freiheit Europas“?

    (…)

    Riga / Lettland. Jährlich am 16.März gedenkt das lettische Volk den Freiheitshelden der – Lettischen Legion -, welche im 2.Weltkrieg gemeinsam mit Ihren deutschen und europäischen Waffenbrüdern in den Verbänden der Waffen-SS für die Freiheit Lettlands kämpften und somit der bolschewistischen Gefahr aus dem Osten entgegentraten ! Gerade die Verbände aus dem Ostland fochten einen heldenhaften und ehrenhaften Kampf um Ihre Freiheit und die Freiheit Europas in den Weiten des Nordostens. (…), siehe http://www.fkhalbe.net/ „Jahrgänge / 2006“

    … Und offenbar wertet die zuständige Staatsanwältin in Rostock die unkommentierte Verbreitung folgender Durchhalteparolen des „OKW“ als forschungshistorisch relevant:

    (…)

    23.April 1945

    Berlin muß gehalten werden. Alle Verteidiger der Reichshauptstadt sind jetzt nur noch von dem Willen beseelt, den bolschewistischen Feind, wo er immer auftaucht, vernichtend zu schlagen. In die Verteidigungsfront hat sich neben Wehrmacht und Volkssturm die Zivilbevölkerung eingereiht. Männer, Frauen und Jugend geben der kämpfenden Front Hilfe und Unterstützung, wo sie nur können. In den bedrohten Bezirken der Reichshauptstadt hat die Partei eine neue Feuerprobe bestanden. Amtsträger und Parteigenossen haben mit Panzerfaust, Maschinenpistolen und Karabinern an Straßenkreuzungen Aufstellung genommen, um den Feind bei seinem Erscheinen sofort zu bekämpfen. Weder schwere Verluste noch stärkster Materialeinsatz der Bolschewisten haben die Männer der Partei zu erschüttern vermocht. Zusammen mit den Kameraden der Wehrmacht und des Volkssturms haben sie sich in schwierigster Lage gewappnet gezeigt.

    Die Schlacht um die Reichshauptstadt ist in voller Heftigkeit entbrannt. Südlich der Stadt fingen unsere Truppen starke Panzerkräfte der Bolschewisten an der Linie Beelitz-Trebbin-Teltow-Dahlewitz auf. Der verlorengegangene Bahnhof Köpenick wurde im Gegenstoß wieder genommen. Ein Feindeinbruch entlang der Prenzlauer Allee wurde abgeriegelt. Nördlich der Stadt drangen sowjetische Angriffsspitzen bis zur Havel vor, die sie vergeblich zu überschreiten suchen. Im Raum von Frankfurt / Oder und an der nördlichen Oderfront dauern wechselvolle Kämpfe an.

    24.April 1945

    In der Schlacht um die Reichshauptstadt stießen die Bolschewisten trotz erbitterten Widerstandes unserer Truppen und Volkssturmeinheiten bis in die Räume südöstlich Brandenburg, südlich Potsdam, nördlich Königswusterhausen und in die Randgebiete der östlichen und westlichen Stadtteile vor. An der nördlichen Oderfront griff der Feind bei Schwedt vergeblich an, konnte seine Brückenköpfe zwischen Gartz und Stettin dagegen erweitern.

    25.April 1945

    In der Schlacht um Berlin wird um jeden Fußbreit Boden gerungen. Im Süden drangen die Sowjets bis in die Linie Neubabelsberg-Zehlendorf-Neukölln vor. Im östlichen und nördlichen Stadtgebiet dauern heftige Straßenkämpfe an. Westlich der Stadt erreichten sowjetische Panzerspitzen den Raum von Nauen und Ketzin. Bei Oranienburg wurde das Nordufer des Stettiner Kanals gegen heftige Angriffe gehalten. Wiederholte Angriffe auf Eberswalde führten zu Einbrüchen in südliche Stadtteile.

    26.April 1945

    Bei dem für die Zukunft des Reiches und für das Leben Europas entscheidenden Kampf um Berlin wurden gestern von beiden Seiten Reserven in die Schlacht geworfen. Im Südteil der Reichshauptstadt tobten schwere Straßenkämpfe in Zehlendorf, Steglitz und am Südrand des Tempelhofer Feldes. Im Osten und Norden leisten unsere Truppen, tapfer unterstützt von Einheiten der Hitler-Jugend, der Partei und des Volkssturms, am Schlesischen und Görlitzer Bahnhof sowie zwischen Tegel und Siemensstadt erbitterten Widerstand. Auch in Charlottenburg ist der Kampf entbrannt. Zahlreiche Panzer der Sowjets wurden in diesen Kämpfen vernichtet. Aus Ketzin vorgestoßene Sowjetpanzer drangen in Brandenburg ein. Auf Rathenow vorgehender Feind wurde durch Gegenangriffe noch vor der Stadt aufgefangen. Bei Fehrbellin geführte Vorstöße blieben für den Gegner erfolglos. Südlich der Stadt wurden einige Ortschaften wieder von unseren Truppen eingenommen.

    27.April 1945

    Im Mittelpunkt der Kämpfe stand auch gestern die Schlacht im Raum Berlin. Schulter an Schulter mit allen waffenfähigen Männern führten unsere Truppen einen heldischen Kampf gegen den bolschewistischen Massenansturm, verteidigten jedes Haus und warfen den Feind durch Gegenangriffe aus dem inneren Verteidigungsring der Stadt wieder zurück. Aus dem Raum südlich Fürstenwalde stießen unsere Verbände im Angriff nach Westen in die tiefe Flanke der im Süden von Berlin operierenden Bolschewisten und durchbrachen deren Hauptnachschubverbindungen auf der Straße Baruth-Zossen. Unsere von Westen schwungvoll angreifenden jungen Divisionen erreichten den Raum von Beelitz und stehen dort in schweren Waldkämpfen mit den Sowjets. Angriffe auf Brandenburg und Rathenow wurden verlustreich abgewiesen. Beiderseits Oranienburg brachen Übersetzversuche der Bolschewisten über den Rhein- und Hohenzollernkanal verlustreich für den Feind zusammen. Dagegen konnten die Sowjets südwestlich Stettin und Prenzlau weiter Boden gewinnen und ihren Brückenkopf nach Südwesten erweitern.

    28.April 1945

    In dem heroischen Kampf der Stadt Berlin kommt noch einmal vor aller Welt der Schicksalskampf des deutschen Volkes gegen den Bolschewismus zum Ausdruck. Im Raum südlich Königswusterhausen setzten die Divisionen der 9.Armee den Angriff nach Nordwesten fort und wehrten während des ganzen Tages konzentrierte Angriffe der Sowjets gegen die Flanken ab. Die von Westen angesetzten Divisionen warfen den Feind in erbittertem Ringen auf breiter Front zurück und haben die Kleinstadt Ferch erreicht.

    29.April 1945

    Südlich Berlin führten die Sowjets neue Verbände gegen unsere im Angriff befindlichen Divisionen heran, mit denen wechselvolle Kämpfe im Gange sind. Beelitz wurde genommen und östlich Werder die Verbindung mit dem Verteidigungsbereich von Potsdam hergestellt. Angriffe gegen die Ostflanke dieses Vorstoßes wurde nordwestlich und südwestlich Treuenbrietzen blutig abgewiesen.

    30.April 1945

    Das heroische Ringen um das Zentrum der Reichshauptstadt hält mit unverminderter Heftigkeit an. In erbitterten Häuser- und Straßenkämpfen halten Truppen aller Wehrmachtsteile, Hitlerjugend und Volkssturm den Stadtkern, leuchtendes Sinnbild deutschen Heldentums. Am Anhalter Bahnhof, entlang der Potsdamer Straße und in Schöneberg eingebrochener Feind wurde von den tapferen Verteidigern zum Stehen gebracht. Fliegende Verbände warfen unter aufopferungsvollem Einsatz den Besatzungen erneut Munition über der Reichshauptstadt ab. Südlich der Stadt stehen unsere zum Entsatz herangeführten Verbände im Kampf mit starken bolschewistischen Verbänden, die unter hohen blutigen Verlusten abgewiesen wurden.

    01.Mai 1945

    Im Stadtkern von Berlin verteidigte sich unsere tapfere Besatzung auf engstem Raum gegen die bolschewistische Übermacht. Unter schwerstem feindlichen Artilleriefeuer und rollenden Luftangriffen dauert das heroische Ringen an. Südlich der Reichshauptstadt haben die Verbände unserer 9.Armee den Anschluß an die Hauptkräfte gefunden und stehen mit diesen in der Linie Niemegk-Beelitz-Werder in harter Abwehr gegen die pausenlos anrennenden Sowjets.

    02.Mai 1945

    An der Spitze der heldenmütigen Verteidiger der Reichshauptstadt ist Adolf Hitler gefallen. Von dem Willen beseelt, sein Volk und Europa vor der Vernichtung durch den Bolschewismus zu erretten, hat er sein Leben geopfert. Dieses Vorbild, getreu bis zum Tod, ist für alle Soldaten verpflichtend. Die Reste der tapferen Besatzung von Berlin kämpfen im Regierungsviertel, in einzelnen Kampfgruppen aufgespalten, erbittert weiter.

    03.Mai 1945

    In der Reichshauptstadt setzen Reste der tapferen Besatzung in einzelnen Häuserblocks und im Regierungsviertel ihren heroischen Widerstand gegen die Bolschewisten immer noch fort.

    04.Mai 1945

    Der Kampf um die Reichshauptstadt ist beendet. In einem einmaligen, heroischen Ringen haben Truppen aller Wehrmachtsteile, Hitlerjugend und Volkssturmeinheiten, ihrem Fahneneid getreu, bis zum letzten Atemzug Widerstand geleistet und ein Beispiel besten deutschen Soldatentums gegeben.

    (…), Zitat Ende, siehe http://www.fkhalbe.net/ „OKW-Berichte“.

    Ich bitte letztendlich die StA Rostock, das Bundeskriminalamt sowie das Bundesamt für Verfassungsschutz zu klären, warum es weiterhin über die volksverhetzende Propaganda-Plattform des sog. „Freundeskreis Halbe“ zu erneuten Aufrufen zu nationalsozialistischen und geschichtsrevisionistischen Manifestationen in der Öffentlichkeit kommen kann, WÄHREND Verfahren gegen Herrn Gerlach und Herrn Jakobs laufen! –

    Sollte es Zweifel bzgl. der Korrespondenz und den mir gegenüber schriftlich getätigten Aussagen seitens der sachbearbeitenden Staatsanwältin in Rostock geben, bitte ich um Hinweise und sende Ihnen die jeweiligen Kopien!

    Mit freundlichen Grüßen

    Mylius

    ___________________________________________

  2. Die Versammlungsfreiheit ist eins der wichtigsten Grundrechte und ein Pfeiler der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Eine Demonstration zu verbieten ist nur unter extremen Voraussetzungen möglich. Unterstellen Sie der Polizei nicht, sie würde nicht alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Es macht nur wenig Sinn eine Versammlung zu verbieten, im besseren Wissen, dass das Verbot kurze Zeit später durch die Judikative aufgehoben wird.
    Der Kampf gegen Rechts darf nicht auf dem Rücken unseres Grundgesetzes geführt werden.
    Ich muss allerdings auch zugeben, dass mich solche Demonstrationen ankotzen und ich kein besseres Mittel zur Bekämpfung kenne… :(

  3. @Demokrat

    Ich bin Pragmatiker. – Die Justiziare der Polizei sollten es einfach mal darauf ankommen lassen … und immer noch NEIN sagen, wenn Nationalsozialisten letztendlich die juristische „Absolution“ erhalten, doch aufmarschieren zu können.

    …Dann sollen doch die jeweiligen Verwaltungsgerichte etc. nebst den NS-Anwälten des sog. „Deutschen Rechtsbüro“ sich bis nach Karlsruhe hochklagen! – Wäre doch mal interessant zu sehen, wie dann dort der Art. 139 usw. ausgelegt wird, oder?

    Es soll da einen Begriff geben:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Von_Amts_wegen

    Letztendlich wäre es nur eine Frage der Formulierung, WARUM die Polizei keine nationalsozialistischen Manifestationen duldet – und da arbeitet die Gesetzeslage NICHT gegen die Polizei…

  4. Ich würde das ganze natürlich begrüßen. Das Problem ist allerdings, das die Polizei nach Art. 20 III GG an Recht und Gesetz gebunden ist. Dein Weg ist demnach keine Option, da er geltendes Verwaltungsrecht brechen würde.
    Mir ist bewusst das es auf den Bürger komisch wirken muss, wenn die Polizei Verfassungsfeinde schützt und Ihren Rechten zur Durchsetzung verhilf. Aber dies ist Teil einer Demoktratie, auch wenn es pervers ist…
    Wobei der Schutz einer Nazidemo in meinen Augen oft genug gegen Art. 1 I S.2 GG „Sie (Menschenwürde) zu schützen und zu achten ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ verstöst. Aber ich bin kein Jurist und kenne mich vielleicht zu wenig aus.

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