Anschlag auf Szene-Laden von NPD-Abgeordneten in Rostock

Unbekannte haben am 21. Oktober 2009 laut Ostseezeitung einen Anschlag auf einen vom NPD-Landtagsabgeordneten Birger Lüssow betriebenen Laden in Rostock verübt. Drei im Geschäft befindlichen Personen blieben demnach unverletzt. Die Täter hätten Bekleidungsstücke im Eingang angezündet und seien danach geflüchtet, hieß es. Die Zeugen löschten das Feuer und riefen die Polizei (nicht die Feuerwehr?!). Zur Schadenshöhe liegen bislang keine Angaben vor. Im gleichen Gebäude befindet sich das Abgeordnetenbüro Lüssows. Die Rostocker Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen.

Hier der Brand bei YouTube dokumentiert:

Siehe auch: Versandhandel eines NPD-Landtagsabgeordneten: “Burn Israel Burn!”, NPD-Landtagsabgeordneter verkauft offenbar Waffen über Bürgerbüro,MVP: “Wir haben ein anderes Menschenbild”

7 thoughts on “Anschlag auf Szene-Laden von NPD-Abgeordneten in Rostock

  1. das kommt davon, wenn man den nationalen für teures geld billigen, leicht entflammbaren asia-schrott aus dem sweatshop verkauft anstatt ordentlichem doitschen qualitätsleinen.
    da wär ich aber auch sauer.

  2. wieso steht da oben, dass die zeugen das feuer löschten und dann die polizei anriefen? das feuer brennt doch noch, als die feuerwehr kam? :)

    doof, dass leute im laden waren. sowas geht einfach gar nicht.
    dem braunen zeug weine ich aber keine träne nach. so werden die wenigstens wieder einmal daran gehindert, den laden zu öffnen!

    in rostock ging danach erst einmal wieder gar nix, weil die bahnen still standen in der richtung.

  3. ich kann an der aktion nichts gutes finden.

    – ich kämpfe nicht für eine welt, in der es zur politischen auseinandersetzung gehört, dass geschäfte angezündet werden. feuer gehört in die herzen und unter den kochtopf. die politischen mittel müssen sich an den zielvorstellungen der beteiligten messen lassen. ich dachte bisher, dass wir gegen eine gewalttätige und menschenverachtende politik kämpften. bitte nicht mit gewalt und menschenverachtung.

    – die aktion ist für eher uninteressierte außenstehende abstoßend und kann zu vorurteilen gegenüber antifaschistischen ideen führen. so macht man sich unnötige gegner.

    – faschisten sind oft genug täter. man sollte ihnen die opferrolle nicht so plump anbieten wie durch einen brandanschlag.

    – nicht nur den faschisten, auch den gemäßigten politischen lagern gibt man unnötige vorwände, gegen antifaschisten zu agitieren. und der polizei einen schönen anlass, mal wieder in linken kreisen zu ermitteln.

    ich weiß. feuer sieht rein farblich immer ganz toll aus und manch einer freut sich, wenn er rechtsextreme in echter not beobachten kann. solche aktionen sind aber einfach nur praktiziertes unrecht und bringen politisch nur nachteile. brandanschläge sind einfach nur richtig scheiße.

    .~.

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