Die Geschichte des Leo Trepp: Der letzte Rabbiner

Er ist 96 Jahre alt, sitzt im Rollstuhl, pendelt zwischen den USA und Deutschland, lehrt an der Universität und ist mit einer 45 Jahre jüngeren Frau verheiratet: Leo Trepp, ist der letzte noch lebende Rabbiner aus Deutschland aus der Zeit vor dem Holocaust.

1936 wird Trepp nach Studium der Philosophie und der Philologie sowie dem Besuch des Rabbinerseminars in Berlin zum Rabbiner geweiht. Dann ist er Landesrabbiner von Oldenburg. Kurz nach dem Novemberpogrom 1938 wird er von den Nazis ins KZ Sachsenhausen verschleppt, kann aber nach einer Intervention des britischen Ober-Rabbiners das KZ und kurz danach auch Deutschland verlassen.

Der Filmemacher Christian Walther begleitete ihn auf seinem Deutschlandbesuch im Sommer 2009. Der rbb zeigt den Film am Donnerstag, den 22. Oktober 2009 um 22.35 Uhr.