Schweizer Armee beschäftigt Schläger mit Nazi-Sympathien

Die Schweizer Armee beschäftigt laut einem Zeitungsbericht einen 23-jährigen verurteilten Schläger, der noch dazu mit Nazi-Ideen sympathisieren soll. Laut einem Bericht des „SonntagsBlick“ stand der Mann im August vor Gericht, weil er einen Italiener angepöbelt und verprügelt hatte. Er wurde wegen „Angriffs mit Körperverletzung“ verurteilt. Zudem soll der Verurteilte laut einem Opfer, das er verprügelte, extrem rechtes Gedankengut propagieren, berichtet das Blatt.

Aus dem Bericht der Zeitung:

Es ist der durchtrainier­te Offizier Simon M., der Salvatore S. mit einem gezielten Fusstritt zu Fall bringt. Dann, so erzählt das Opfer, hätten die Peiniger über seine politische Einstellung «philosophiert»: Er sei doch jetzt ein «Sharp». Die Abkürzung steht für «Skinhead Against Racial Prejudice». Gemeint ist damit ein Glatzkopf, der rechtsextreme Nazi-Ideen ablehnt. Das, so glauben Simon M. und seine Begleiter, müsse man aus Salva­tore S. rausprügeln. Mit Händen und Füssen dreschen sie auf ihr Opfer ein. Viele Schläge treffen den Kopf.

Trotzdem beschäftige das VBS (Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) den Schläger weiter, so die Zeitung. Der 23-Jährige führt demnach als Kompaniekommandant im Range eines Leutnants 120 Soldaten. Warum ein verurteilter Schläger, der laut dem „SonntagsBlick“ zudem offenbar ein Nazi-Sympathisant ist, weiterhin angehende Unteroffiziere ausbilden kann, wollte den Angaben zufolge beim VBS in Bern niemand beantworten.

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