Polenfeindliche NPD-Plakate abgehängt

Etwa 50 antipolnische Wahlplakate der NPD sind der Ostseezeitung zufolge in Löcknitz (Kreis Uecker-Randow) von Gemeindemitarbeitern abgehängt worden. Das Innenministerium bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte. Gegen die NPD wurde laut NDR 1 Radio MV Anzeige wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde erstattet. Die Plakate mit der Aufschrift «Polen- Invasion stoppen» seien als Beweismittel beschlagnahmt worden.

NPD-Plakate in Locknitz (Quelle: Maksymilian W.)
NPD-Plakate in Locknitz (Quelle: Maksymilian W.)

Siehe auch: Die NPD und der Realitätsverlust: “Der deutsche Soldat hat immer das internationale Recht eingehalten”, Polnische Agentur: NPD verwendet unser kostenloses Template

9 thoughts on “Polenfeindliche NPD-Plakate abgehängt

  1. Polens Seele EINE kleine Genugtung verschafft:

    Man sollte denken das es das Selbstverstaendlichste waere in Deutschland, dass genau eben das getan wird seitens einer Stadt-oder Kreisverwaltung , wenn Menschenwuerde verletzt wird. Leider ist dies in Sachsen , in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec nicht so. Dort ticken die Uhren noch in einer anderen Zeit. Oder besser, einige ticken wohl nicht mehr ganz richtig. Man glaubt es nicht, dort haengen die gleichen Plakate nun schon seit Juni 2009 und beleidigen des polnischen Seele. Nein, es ist schon lange kein Problem mehr mit einer Partei. Es ist das Problem der Einstellung der Entscheidungstraeger Oberbürgermeister , zustaendiger Buergermeister und der Staatsanwaltschaft zum gemeinsamen Leben an der Grenze. Hut ab vor so einem konsequentem Handeln des Landkreises in Löcknitz.

    waehler.wordpress.com/npd-sachsen/

    4 polnische Journalisten, ein Verein und eine Vereinigung werden den begonnenen Weg zu Ende gehen. Nun gegen die Entscheidungsträger der Verwaltung. Nun muss nun gerichtlich auch festgestellt werden, dass hier Amtspflichten verletzt werden- und es wird festgestellt werden! Ich denke es wäre angebracht im Rathaus der Stadt Görlitz, sich sehr schnell eine öffentliche Entschuldigungsrede an Polen einfallen zu lassen. Ich kann es nur raten. Nicht mehr die NPD beleidigt das polnische Volk, sondern die gesamte Stadt Görlitz.

    Eigentlich sollte man die Prügelstrafe wieder einführen…..

    Frank Gottschlich
    Hradek/Goerlitz

  2. Heute wurde kurzfristig seitens der polnischen Journalisten um Termin bei allen Bürgermeistern gebeten in der Europastadt Zgorzelec/Görlitz.Man wollte versuchen im gemeinsamen Handeln, die Situation im Sinne von Artikel 1 Grundgesetz der BRD( Die Menschenwürde ist unantastbar), aber auch im Sinne der guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu regeln. Nach Bekanntwerden der absoluten Fehleinschätzung der Sachlage durch die deutsche Verwaltung, sahen wir alle Dringlichkeit die sache irgendwie im Konsens zu lösen….

    Herr Bürgermeister Gronic auf polnischer Seite der Europastadt Görlitz nahm sich sofort die Zeit. Davon später mehr.

    Nach längerem Warten im Vorzimmer des Oberbürgermeisters von Görlitz Paulik wurde, nach dem das Verbot von Filmaufnahnmen auch handgreiflich Nachdruck manifestiert wurde an der Kamera durch die Dame, die uns forsch abwimmeln wollte. Der Eindruck der blieb:Dem Herrn Oberbürgermeister plagten wichtigere Termine als die Menschenwürde eines Polnen zu garantieren in der Stadt Görlitz. Auch teilte uns die Dame dann mit, mittletrweile dann doch schon arg genervt, weil Journalisten ( und meine Wenigkeit) natürlich gekommen waren um Fragen beantwortet zu bekommen und nicht zu hören, dass auch der zuständige Bürgermeister Dr. Wieler mit Terminen so beschäftigt sei, dass er für die polnischen Menschen auch keine Zeit hätte.
    Nun, was die Frau Büroleiterin Cordula Gellert sonst noch für Allerlei zu sagen hatte, wird man ab morgen wohl in einigen guten Tageszeitungen in Polen nachlesen können.

    Ich berichte weiter.

    Was ich als persönlichen Kommentar dazu noch zu sagen hätte…
    Letzter Satz obiger Kommentar.

    Frank Gottschlich

  3. Die NPD nutzt die Aktion gegen das angeblich „beim deutschen Volk sehr beliebte Motiv“ gleich noch, um gegen den „Bürgermeister Lothar Meistring (Die Linke), welcher zu DDR-Zeiten für einen Judaslohn Zuträgerarbeiten für die Stasi erledigt hatte“, zu hetzen.

    Das ist insbesondere bemerkenswert für eine Partei, die nicht nur selbst von Spitzeln des Verfassungsschutzes durchsetzt ist, sondern von diesen auch noch erhebliche Geldmittel zugesteckt bekommt.

    „Der Kreisvorsitzende Tino Müller kündigte schon jetzt an, daß die NPD alle rechtlichen Mittel gegen Meistring und Genossen ausschöpfen wird – soweit das überhaupt noch in diesem Staat möglich ist.“

    Da streut man mal wieder bewusst Zweifel gegen die unabhängige Justiz, welche man in Form der Bundesverfassungsgerichtes aber nicht selten und nur zu gern zum eigenen Vorteil einspannt – siehe zuletzt in Dortmund. Dass „Polizeibeamte sich weigern Anzeigen aufzunehmen“
    „wegen Wahlbehinderung und Sachbeschädigung“, während sie die Abnahme der Wahlplakate vor einem Nazi-Mob, der vor Ort war, gleichzeitig schützen mussten, ist jedem normalen Menschen plausibel. Aber dem Nazi ist nur Recht, was ihm nützt. Und während „man sich doch die ernsthafte Frage [stellt], ob die BRD überhaupt noch ein Rechtsstaat ist“, lässt man die eigenen Wahlkampfstände nur allzu gern von diesem Rechtsstaat und seiner Polizei vor politischen Gegnern abschirmen.

  4. NPD Plakate Görlitz: “Polen Invasion stoppen „ sind (fast) weg.

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4676357,00.html

    Das letzte wird auch weg sein …..nachdem auch der letzte Sender, die letzte Zeitung in Polen weiß,dass es wichtig ist Art.1 GG der BRD, Art.30 der polnischen Verfassung zu schützen ( Auch im Besonderen durch Selbstschutz, wenn die deutsche Verwaltung die Menschenwürde nicht garantieren will) Nun wird schon Schritt 2 begonnen, den Menschen zu erzählen wie das geht mit dem Selbstschutz. Die Demokratie hält jedem, (auch einem Ausländer) einige Überraschungen im Zivilrecht dazu bereit, zukünftig sofort den Richter zu bemühen, mit der Folge der Amtshaftung. Im übrigen hörte ich, dass des Görlitzer Verwaltungs-Widerstand gegen die Menschenwürde bald auch Europäisches Thema sein wird. Eingereicht durch einen Europaabgeordneten. Wer nicht will ( Oberbürgermeister Görlitz) muss es eben mit der europäischen §§- Keule in des Bergmannshelm eingetrichtert bekommen.

    Der Haufen Nazis wird leider viel zu oft hofiert von den Medien, was ich nicht verstehen kann. Vor allem geht es mir nicht in den Kopf den Menschenverachter auch noch die Plattform zum Sabbeln zu geben. Welches Opfer setzt sich schon mit seinem Mörder an einen Tisch und diskutiert mit demjenigen, der seinen Mord vorbereitet, wie er den am besten durchführt. Manchmal kommt es mir wirklich so vor, dass man den Demokratie-Mörder unbedingt dabei helfen will ihr Tun auch zu vollenden.

    Frank

  5. Am Samstag morgen, zur Vorbereitung der kommenden Veröffentlichung auf
    der Internetplattform der Deutschen Welle über die UNMÖGLICHE Verwaltungsgreichtsentscheidung gegen die Menschenwürde, traf man sich mit der Jornalistin Barbara Coellen im Hause des heute 78-jährigen amerikanischen Professors http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=Die+fremden+Schwestern&id=32565428&top=SPIEGEL&suchbegriff=nei%C3%9Fe&quellen=&qcrubrik=natur Robert Locke und seiner Frau Wera. Es wurde dann eine gemeinsame Sendung, weil sich der „alte Herr“, mit seiner amerikanischen Frau, polnische Ursprungs, nicht mehr neutral halten konnte. Er stellte dann auch offen die Frage: Ja, was hätten denn die Verwaltung in Görlitz gemacht wenn anstatt Polen Invasion stoppen, dass Wort JUDEN auf dem Plakat gestanden hätte. Genau diese Frage stellte ich mir insgeheim schon länger. Warum eigendlich geheim?
    Ja, Herr Oberbürgermeister der Stadt Görlitz. Was hätten Sie denn gemacht?

    Frank Gottschlich

  6. Ja, was nun Herr Oberbürgermeister.
    .
    Ihnen empfehle ich wirklich sich nun aber schleunigst bei allen Polen zumindest erst mal zu entschuldigen.Entsprechende Medien können wieder durch meine Freunde organisiert werden in polen. Die Strafanzeige ist gestellt gegen Sie und den zuständigen Bürgermeister. Damit müssen Sie sich selbst auseinander setzen.

    http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/npdplakate110.html

    Was Nun Herr Leitender Oberstaatsanwalt in Görlitz?

    Folgt nun noch die Strafanzeige gegen Sie wegen Strafvereitelung im Amt? Immerhin haben Sie Ermessen ausgeübt in der Feststellung, dass die Menschenwürde von Anderen nicht verletzt sei,wo nur ein Gericht Ermessen ausüben kann.

    Alles hat seine Zeit

    http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/3013518?pageId=487872&moduleId=342024&categoryId=&goto=1&show=

    Ihr aller Ermessen der Ermittlungsbehörden reduzierte sich auf Null ab dem Zeitpunkt, dass ein polnischer Bürger sich in seiner Würde verletzt sah.Auch Sie, wenn nicht im Besonderen Sie, der Generalstaatsanwalt bei dem Oberlandesgericht Dresden und der nun nicht mehr amtierende Justizminister in Sachsen Mackenroth müssen sich nun zumindest selbst vorwerfen- wenns dann nicht doch ein anderer tut- ganz bewußt – und das über Monate- die Menschenwürde eines ganzen Volkes mit Füßen getreten und beschmutzt zu haben.

    Glauben Sie wirklich alle, sich noch am rechten Platz zu befinden?

    Diese Frage wird sich wohl in naher Zukunft auch noch beantworten lassen

    Frank Gottschlich

    Ps.

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1026542/
    Noch ein Wort an den Oberbürgermeister bezogen auf den Traum, Görlitz als des Schlesienhauptstadt aus zu bauen. Hier liegt eines der wesentlichen Übel dieser Stadt. Görlitz ist kein Schlesien, sondern Oberlausitz. Die Nazis austrocknen ist einfacher als man denkt. Sobald die Görlitzer erst mal wissen- und verstehen- dass erst die Nazis Görlitz (1942) zu Schlesien machte, werden sie auch verstehen wie wichtig es ist die eigene Idendität zu leben, nicht Naziträumen hinter her zu laufen.

    Wir arbeiten nun mit Hochrdruck daran

    Schlesien war Gestern. Morgen wird Görlitz wieder Oberlausitz.

    .

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