NPD kann auf Erfolge in Thüringen und Sachsen hoffen

Die NPD kann laut ARD-Deutschlandtrend in Thüringen auf den Einzug in den Landtag hoffen. Die Neonazi-Partei liegt demnach knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde. Sie kommt in der ARD-Vorwahlumfrage auf vier Prozent der Stimmen. Dabei gaben drei Prozent der Thüringer an, bei der Landtagswahl sicher die NPD zu wählen. Fünf Prozent wollen die NPD vielleicht wählen.

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Sachsen: Von 9,2 auf 4,5 Prozent

Die NPD bleibt in der ARD-Vorwahlumfrage auch in Sachsen unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde und wäre damit nicht im nächsten Landtag vertreten. Nur zwei Prozent der Sachsen gaben an, bei der Landtagswahl sicher die NPD zu wählen. Fünf Prozent wollen die NPD vielleicht wählen. Das sogenannte Rechtspotenzial liegt demnach in Sachsen bei sieben Prozent. Vor der Landtagswahl 2004 lag es bei zwölf Prozent und damit deutlich höher. Die NPD hatte 2004 mehr als neun Prozent der Stimmen gewonnen und lag damit nur knapp hinter der SPD. Die Landtagsfraktion der NPD sorgte in den vergangenen fünf Jahren aber zumeist durch Skandale für Aufsehen. Von den ehemals zwölf Abgeordneten sind nur acht übriggeblieben. Drei verließen die Fraktion, ein Abgeordneter wurde ausgeschlossen.

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Keine Chance im Saarland

Im Saarland liegt die NPD deutlich unter fünf Prozent; bei der jüngsten Landtagswahl hatte die Partei überraschend vier Prozent der Stimmen geholt.

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