Weltoffenheit als Standortfaktor: Hotels und Gaststätten unterstützen “Tolerantes Brandenburg”

Brandenburg hat im Rahmen des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg – für eine starke und lebendige Demokratie“ mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Brandenburg e.V. (DEHOGA Brandenburg) eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Der Koordinator der Landesregierung für das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“, Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp, und DEHOGA-Präsident Mario Kade unterzeichneten am 17. August 2009 in Potsdam einen entsprechenden Vertrag.

Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp würdigte den DEHOGA Brandenburg als wichtigen Partner des „Toleranten Brandenburg“. „Gerade diejenigen, die in Hotels, Gaststätten und Restaurants oder in den Organisationen der Tourismusindustrie des Landes arbeiten, sind für uns unverzichtbare Partner, um Fremdenfeindlichkeit und anderen rechtsextremen Tendenzen erfolgreich begegnen zu können.“ Weltoffenheit sei ein wichtiger Standortfaktor für Brandenburg, so Jungkamp. „Es zeugt von einem hohen Maß an Zivilcourage, wenn Gastwirte und Hoteliers deutlich machen, dass rechtsextremistische Umtriebe in ihren Häusern nicht geduldet werden.“

Mario Kade sagte: „Das Gastgewerbe mit seinem Facettenreichtum ist der Garant für den toleranten und weltoffenen Umgang mit den Besuchern unseres Landes. Gerade die Hotellerie stellt sich vehement gegen fremdenfeindliche Tendenzen. Rechtsradikale und rechtsradikales Gedankengut finden keinen Platz in Brandenburgs Hotellerie und Gastronomie. Dies haben couragierte Unternehmer mit dem klaren Nein zu Buchungen rechtsradikaler Vereinigungen klar zum Ausdruck gebracht. Ein weltoffenes und tolerantes Brandenburg ist die Grundlage für das Vertrauen internationaler Gäste, die als Zielgruppe für unsere Unternehmer immer wichtiger werden.”

Noch etwas anderes: Es gibt auch eine tolle Band namens “Tolerantes Brandenburg” – hier der Hit “Es regnet Kaviar”.

Siehe auch: Auswahl von Reisezielen im Osten: Großstadt-Ignoranz oder realistische Abwägung?, “Berlin bewegt”, “Ravensbrück rührt”, “Betrifft: Bergen-Belsen”, Brandenburg: Rassistische Überfälle schaden dem Tourismus, Sachsen-Anhalt: Bald Rauch- und Nazi-Freie Hotels und Gaststätten?, Experte: “NPD transportiert auch Stimmungen der Bevölkerung”, ANGRIFF VON RECHTS: Die Strategien der Neonazis – und was man dagegen tun kann

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