Wenn das der Führer wüsste: Flash-Mob für Hitler-Stellvertreter Heß

„Autonome Nationalisten“, Autorenkollektive und nun auch noch ein Neonazi-„Flashmob“ – der Führer würde im Grab rotieren! Am 17. August 2009 wollen Neonazis in Lüneburg einen „Flashmob“ – bekannt aus Funk und Fernsehen – durchführen. Anlass ist das Verbot der Heß-Märsche. Bundesweit wollen Neonazis an diesem Tag solche Aktionen durchführen. In Lüneburg wollen sich Groupies des Hitler-Stellvertreters um 19.30 Uhr im Clamartpark treffen.

Antifaschisten haben eine Demonstration für den 17. August angemeldet. Beginn soll um 18 Uhr auf dem Marktplatz sein und von dort soll es in den Clamartpark gehen. Die Neonazis haben ihre „Versammlung“ seien bislang nicht angemeldet, was für einen Flashmob auch ungewöhnlich wäre. Auf der Seite www.nazis-aufhalten.de sollen in Kürze weitere Infos zu finden sein.

Siehe auch: Militärgeistlicher: “Heß nannte Neonazis immer wieder Dummköpfe”Nazis planen “Zentrum des Widerstandes” im Fichtelgebirge, Bayern: Rieger will angeblich “Heß-Gedenkverein” gründen, Bayern: Rieger und Wulff gehen in Wunsiedel leer aus, Voigt schlägt Hitler-Stellvertreter als Friedensnobelpreisträger vor, Heß-Märsche 2007 in Wunsiedel verboten, Neonazis wollen Heß-Zentrum eröffnen, Neonazis marschieren in Bayern gegen Nürnberger Prozesse

4 thoughts on “Wenn das der Führer wüsste: Flash-Mob für Hitler-Stellvertreter Heß

  1. Solche Flashmobs lassen sich durch die jeweiligen Behörden ganz unkompliziert untersagen. Dafür braucht es weder einen polizeilichen Notstand, noch einen Gerichtsbeschluss.

  2. Es gibt bereits eine Seite über die Organisation, wo auch alle geplanten Orte gelistet sind (17august.info) und das Twitter-Hashtag als #HessMob + Jahresziffern definiert wird. Wer sich also informieren möchte ob in seiner Stadt auch was geplant ist -> nachsehen gehen.

    Sind schon so einige Städte dabei, ob dort eine größere Menge Teilnehmer zu erwarten ist kann man als Einwohner oft besser selber abschätzen.

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