Bekannter Neonazi wegen Kinderporno verurteilt

Die Münchner NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ kommt zur Zeit nicht aus den Affären heraus. Nun wurde ein Vorstandsmitglied wegen des Besitzes von Videos mit Kinder- und Tierpornographie verurteilt. Die Computerdateien waren der Polizei bei einer Hausdurchsuchung im Zuge der Fahndung nach dem Anschlag auf den Passauer Polizeichef Mannichl in die Hände gefallen. Der geständige Manuel Heine (34) muss 800 Euro Geldstrafe zahlen, seine „Kameraden“ blasen zur Hatz gegen den „Abartigen“. redok berichtet.

Siehe auch: Überfall auf Polizeichef: Was heißt hier eigentlich Qualität?

10 thoughts on “Bekannter Neonazi wegen Kinderporno verurteilt

  1. Wenn jemand wie der SPD-Abgeordnete mit Kinderpornografie aufgegriffen wird, dann hätte er in die Piratenpartei nicht aufgenommen werden dürfen. Man hat den Eindruck, dass diese Partei zu naiv daher kommt und alles aufsaugt, was irgendwie gegen Urheberrecht und grenzenlosen Informationstransfer plädiert. Wenn die Piratenpartei nicht einmal abwartet, ob sich die Vorwürfe erhärten oder der Pronosammler verurteilt wird, dann schreit diese politische Dummheit nach Spott.

  2. WW scheint seine Informationen aus BILD oder Spiegel zu haben. Tauss wurde nicht „aufgegriffen“, sondern hatte in dieser Szene recherchiert. Er wurde mit dem konstruierten Vorwurf mundtot gemacht, weil er effektiv gegen die Installation einer Zensurbehörde agiert hat.

  3. „Tauss wurde nicht “aufgegriffen”, sondern hatte in dieser Szene recherchiert“

    Auch eine schöne Umschreibung für das Sammeln von Kinderpornos und das Ankurbeln der Nachfrage nach Selbigen.
    Vielleicht hat dieser bekannte Neonazi ja auch nur in der Szene recherchiert und die bösen Verscthwörer wollten ihn mundtot machen? Siehste..grosser Schwachsinn!

    Die StA hat ausdrücklich festgestellt, dass Tauss Kinderpornobeschaffung nichts mit mögliche beruflicher Recherche zu tun hatte. Auch liessen die Art, bzw. der Ort der Funde nicht dadrauf schliessen, dass diese nur aus beruflichen Günden beschaffte und speicherte.

    Was der Zweck der Kinderpornobeschaffung bei Tauss, bei dem Nazi oder sonst wem war, kann man sowieso nicht beurteilen. Fakt ist, es gibt einen guten Grund, warum solche abscheulichen Bilder verboten sind und an Gesetze hat sich sowohl der Nazi, wie auch Herr Tauss zu halten.

    Wenn sich eine Partei findet, die solche Leute aufnimmt, dann halte ich die für unwählbar.

    Auch fragt sich, warum denn Tauss nicht gleich den Besitz zugab. Stattdessen leugnete erst und er hätte sowas niemals gemacht, dann wurden lächerliche Verschwörungsgerüchte gestreut und dann musste er es doch zugeben….

    Also, WW hat schon Recht, mit dem was er sagt. Die Kinderporno-Nazi könnte doch der Piratenpartei beitreten…
    Wenn die Kinderpornographie wirksam bekämpfen wollen, warum nehmen sie dann geständige Kinderpornossammler bei sich auf?

    Aber vermutlich hat Chrisdorf Daum das Koks auch damals nur zu „Recherche-Zwecken“ gekauft…ist schon klar?

  4. Danke Micha, ich werde ein Lügenblatt wie den Spiegel also in Zukunft meiden und lieber nach Ihrer Meinung fragen, Sie unbeugsamer, kritischer Geist.
    Und damit hätten wir wieder den Bogen zur NPD und einem Lieblingssatz jedes Nazis geschlagen: „Die Presse lügt“.

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