Oktoberfest-Attentat: Regierung sieht keine neuen Beweismittel
Das Buch “Die Oktoberfest-Bombe – München, 26. September 1980 – Die Tat eines Einzelnen oder ein Terror-Anschlag mit politischem Hintergrund” von Tobias von Heymann enthält keine Anhaltspunkte oder Beweismittel, die Anlass geboten hätten, die Ermittlung von Amts wegen wieder aufzunehmen. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/13527) auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (16/13305). Eine “zur Abrundung dieser Beurteilung” beabsichtigte Auswertung der bei der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR archivierten Dokumente, auf die das Buch verweise, erfolge zu “gegebener Zeit”, schreibt die Bundesregierung.
Am 26. September 1980 hatte eine versteckte Bombe auf dem Münchener Oktoberfest 13 Menschen und verletzte 219 weitere teilweise schwer. Ob der dabei selbst getötete Neonazi Gundolf Köhler die Tat allein beging oder mit gleichgesinnten Hintermännern, sei bis heute umstritten – trotz langer Ermittlungen u. a. des Generalbundesanwalts in diesem Komplex, heißt es in der Anfrage.
Siehe auch: Oktoberfest-Attentat soll neu untersucht werden, Oktoberfest-Attentat soll neu untersucht werden

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[...] Und wenn es in den Stasi-Unterlagen Informationen gibt, warum werden die dann nicht genutzt? Die Bundesregierung sieht jedenfalls keinen Handlungsbedarf. [...]
[...] auch: Oktoberfest-Attentat: Regierung sieht keine neuen Beweismittel, Oktoberfest-Attentat soll neu untersucht werden Es war das blutigste Attentat in der [...]
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