NPD-Demo vor der Kommunalwahl / DVU-Liste zur Bundestagswahl zugelassen

Einen Tag vor der Kommunalwahl in NRW will die NPD laut einem Bericht von Klarmanns Welt eine öffentliche Großveranstaltung in Krefeld durchführen, an der sich die niederrheinischen Verbände der Neonazi-Partei beteiligen wollen. Zudem soll der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt als Redner auftreten.

Die NPD spreche von einer öffentlichen Großveranstaltung, suche aber noch nach einer Unterkunft für das Treffen, schreibt das Blatt. Das sei offenbar nicht gerade einfach, da die Partei offenbar niemand aufnehmen wolle. Rechtsanwälte seien mit der Suche beauftragt und müssten nun wohl über den Gerichtsweg „unser Recht auf Chancengleichheit im Wahlkampf erkämpfen müssen“, so die NPD.

Allerdings tritt die NPD in Krefeld nur in drei Wahlbezirken an. In den anderen fehlten die erforderlichen jeweils zehn Unterschriften ganz oder zumindest teilweise. Zudem gibt es den Verdacht, die NPD habe bei Unterstützerlisten gemogelt.

Zur Bundestagswahl tritt wie angekündigt auch die DVU an, nachdem die NPD den „Deutschlandpakt“ gebrochen hat. In NRW wurde die Landesliste der DVU nach offiziellen Angaben nun auch für die Wahl zugelassen, genau wie die von NPD und Republikanern.

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