Hexen, Juden und Kiffer – Wenn die Paranoia siegt

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Screenshot vom Blog des DHV

Der Deutsche Hanfverband (DHV) gehört nicht zu den politischen Schwergewichten unter den politischen Lobbyorganisationen. Damit das so bleibt, zeigt ein aktuelles Beispiel von Holocaustrelativierung auf vier Rädern, welches der Verband in seinem Blog bejubelt. Der Käfer von einem „ganz normalen Privatmensch“ wird dort präsentiert und die weniger geistreichen Sprüche:

„Vorgestern verfolgten sie Hexen, gestern Juden, heute verfolgen sie Cannabiskonsumenten“

Das erinnert an die „Rauchershirts“ aus dem Januar 2008, als eine Firma T-shirts verkaufte, auf deren linken Seite ein gelber Judenstern mit der Inschrift „Raucher“ war (link).

23 thoughts on “Hexen, Juden und Kiffer – Wenn die Paranoia siegt

  1. ja es tut gut sich hinter leeren phrasen der political correctness zu verstecken um seine eigene unwissenheit zu überspielen. aber seht ihr nicht dass man nur dann relativiert, wenn man sich darüber streitet, welche ungerechtigkeit jetzt die größere ist? Der herr mit dem käfer will auf die willkür des staates aufmerksam machen, welche sich langsam aber sicher durch verschiedene faktoren wie telefonüberwachung, online überwachung, observierung und und überwachungskameras wieder einstellt. ich bekomme diese willkür jeden tag zu spüren seit ich das erste mal wegen btm auffällig geworden bin. ich werde fast jeden tag angehalten ob auf dem fahrrad, im auto oder zu fuß und das nur, weil ich mein leben in einer art und weise lebe, welche in dieser gesellschaft nun einmal nicht common sense ist. ich rauche jetzt seit 6 jahren, das heisst seit ich 14 bin und hatte nie probleme damit bis ich alt genug war um ins raster der polizei zu geraten. ich glaube nicht, dass ihr es als besonders angenehm empfinden würdet wenn euch ein wildfremder „freund und helfer“ mit ner taschenlampe den arsch ausleuchtete, weil er dort drogen vermutet. und das nur weil ich durch den bahnhof lief um mir einen döner zu besorgen. es geht hier nicht um das töten von menschen, es geht um die simple tatsache, dass menschen anderer einstellung, aufgrund vorhandener gesetze an den rand der gesellschaft gedrängt werden. ich ging aufs gymnasium bevor sie mich rausgeschmissen haben, weil ich jemandem den ich glaubte zu kennen und dem ich vertraute nen 10ner gegeben hab und der mich dann anschließend verpfiffen hat. ihr ganzen antifa heinis habt doch keine ahnung, ihr rennt mit euren teles rum, fühlt euch hart weil ihr euch ja ach so pc artikulieren könnt. für euch ist sofort jeder ein schwulenfeind oder „homophob“ weil er den ausdruck „schwul“ als negativierung verwendet hat. ich meine, warum muss man immer so verdammt engstirnig sein, warum muss man allem und jedem seine meinung aufzwängen ohne sich auch nur eine sekunde an die eigene nase gefasst zu haben. in diesem sinne, und das geht an alle möchtegern welt verbesserer, zieht euch den stock aus dem arsch und lest zwischen den zeilen. hört auf nur das zu lesen was ihr lesen wollt, versucht den sinn hinter den aussagen zu erkennen. ich hätte nichts gegen die antifa, wenn sie nur nicht so unglaubliche ähnlichkeit mit den kleinen schreihälsen in braun hätten. ihr seid dasselbe in rot.
    a bientot

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