Unterstützerlisten der NPD: Verdacht auf Urkundenfälschung

Der Wahlausschuss der siegerländischen Gemeinde Wilnsdorf hat laut WDR.de neun Direktkandidaten der NPD wegen Unregelmäßigkeiten nicht zur Kommunalwahl zugelassen. So sei auf der Unterstützer-Liste der Name einer Sozialdemokratin aufgetaucht, sagte der stellvertretende Wahlleiter der Gemeinde, Helmut Eich, dem Bericht zufolge. Auf Nachfrage habe sie erklärt, keine Unterschrift für die NPD geleistet zu haben.

Bei weiteren Unterschriften habe es Ungereimtheiten bei der Adresse oder dem Geburtsdatum gegeben. Nun ermittele auch die zuständige Siegener Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, berichtet der WDR weiter. Insgesamt könnten nun von den gemeldeten 16 Kandidaten der NPD nur sieben an der Wahl teilnehmen.

Kaum Unterstützer in Krefeld

Auch in Krefeld konnten die Neonazis nur in drei Wahlbezirken einen gültigen Wahlvorschlag einreichen. In allen anderen 27 Wahlbezirken reichte die Anzahl der gültigen Unterstützungsunterschriften nicht aus.

Siehe auch: NRW: Cremer neuer NPD-Landeschef