Brauner Wahlkampf: NPD hetzt offen gegen Özdemir und Friedman

Gewöhnlich lässt die NPD nichts unversucht, zu provozieren, um ihre eigene Neonazi-Klientel bei Laune zu halten. Insbesondere in Wahlkampfzeiten. Jetzt hat sie ein demaskierendes „Wahlkämpferlied“ auf ihre Website gestellt, das sich offen zu Nazihelden und gegen Juden und Ausländer bekennt. Persönlich verbal angegriffen werden Cem Özdemir und Michel Friedman. Offenkundig gelobt wird SS-Reichsführer Himmler. Mut gegen rechte Gewalt berichtet.

Siehe auch: Analyse zur Wahl in Sachsen: Erneuter Erfolg der NPD möglich, aber nicht sicher, Hintergründe zum Buch „ANGRIFF VON RECHTS“

4 thoughts on “Brauner Wahlkampf: NPD hetzt offen gegen Özdemir und Friedman

  1. „Stimmlage von Angela Merkel“ triffts echt genau :)
    Um ehrlich zu sein, das Lied sollte man bundesweit verbreiten! Das ist so unfassbar schlecht, dass es die NPD mehr Stimmen kosten wird als alle Anti-Rechts-Veranstaltungen zusammen

  2. Chrtistian, du verkennst, dass das Lied wohl nicht beim Wahlkampf eingesetzt wird. Der gemeine Bürger draußen bekommt doch von dem Lied sowieso nix mit. Es soll wohl lediglich eine „Aufmunterung“ für die Wahlkämpfer selbst sein…

  3. Ein Kommentar über den ZEIT-Artikel:

    „das NPD-Lied ist eine Neubetextung von »Ich bin die fesche Lola«, einer Komposition von Friedrich Hollaender aus dem Jahr 1930. Dass Hollaender 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft Deutschland verlassen musste und seine Werke in der NS-Zeit einem Aufführungsverbot unterlagen, scheint den Wert der Komposition aus Sicht der NPD nicht zu schmälern.“

  4. Psst … nicht so laut sagen, sonst kommt der neue DVU-Hoffnungsträger Nolde und verwendet das seinerseits im Wahlkampf, um das als „Beweis“ dafür zu präsentieren, dass sogar schon die NPD Teil der „jüdischen Weltverschwörung“ ist. :)

    Mich wundert, warum er noch nicht gemeinsam mit Ryke Geerd Hamer „enthüllt“ hat, dass besagte Verschwörung auch Jacko ins Jenseits befördert hatte. 😮

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