Krefeld: NPD tritt nur in drei von 27 Wahlbezirken an

Der Wahlausschusses für die Krefelder Kommunalwahl hat bei seiner Sitzung festgestellt, dass die NPD keine Chance hat, in den Stadtrat zu kommen. Denn nur in drei Wahlbezirken reichte die NPD einen gültigen Wahlvorschlag ein: Bismarckplatz, Gartenstadt und Königshof. In allen anderen 27 Wahlbezirken reichte die Anzahl der gültigen Unterstützungsunterschriften nicht aus.

Da auch die Reserveliste für den Stadtrat nicht genügend gültig Unterschriften aufwies, könnte die NPD nur dann in den Stadtrat einziehen, wenn ihre Kandidaten in den oben genannten drei Wahlbezirken direkt gewählt würden. Das kann man sicher ausschließen. Auch für das Amt des Oberbürgermeisters kann ihr Vertreter nicht kandidieren, er scheiterte ebenfalls an den notwendigen Unterschriften.

„Krefeld für Toleranz und Demokratie“ schreibt dazu: „Es ist also bei den Menschen in Krefeld angekommen, dass man der NPD keine Unterstützungsunterschrift für den Wahlantritt geben sollte, und dazu hat die Aktion unseres Bündnisses „Keine Unterschrift der NPD“ mit 30000 verteilten Flugblättern sicher erheblich beigetragen. Ein wichtiger Erfolg, und deshalb nochmals Dank an alle, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben.“

Siehe auch: NRW: Cremer neuer NPD-Landeschef