Mann stirbt an den Folgen von Brandstiftung auf Döner-Imbiss

Ein 28-jähriger Flüchtling, der Ende Juni mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, ist gestorben. Der Mann aus Möhlau in Sachsen sei am 14. Juli 2009 seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Polizeisprecher nach Angaben von e110. Der Asylbewerber aus dem Irak hatte sich demnach die Verbrennungen bei der Explosion einer Dönerbude in Roßlau zugezogen.

Der Imbiss war in der Nacht zum 30. Juni explodiert. Der vorausgegangene Brand war vorsätzlich gelegt worden, wie die Ermittlungen den Angaben zufolge ergeben hatten. Die Untersuchungen zum Tathergang seien noch nicht abgeschlossen, erklärte der Polizeisprecher weiter.

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