Wahlbündnis gibt Posten wegen Unterstützung durch die NPD zurück

Das Wahlbündnis Pro OB, das in der Bürgerschaftssitzung mit NPD-Stimmen einen Aufsichtsrats-Posten ergatterte, gibt den Sitz zurück. Das sagte Pro-OB-Chef Malte Philipp der Ostseezeitung. Kritiker meinten, er hätte das schon während der Sitzung tun müssen, so die OZ. Vor der Sitzung habe es weder Gespräche noch Abstimmungen mit der NPD gegeben. Das nun entstandene Bild sei dennoch desaströs. „Das spricht für Gemeinschaftslisten“, um die Aufsichtsgremien zu besetzen.

Keine Absprachen — daran mag Johann-Georg Jaeger (Bündnis 90/Grüne) laut OZ nicht glauben. Der Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling habe als Stratege in den Pausen ständig mit FDP und NPD geredet. Dies sei instinktlos.

Siehe auch: Nach der Kommunalwahl: Strategie gegen NPD-Abgeordnete gesucht