NRW: Streit zwischen NPD und DVU entzweit Fraktion und kostet Tausende Euro

Der Streit zwischen NPD und DVU auf Bundesebene kostet den Parteien nun auch Bares. „Aufgrund der bedauerlichen Äußerungen des DVU-Bundesvorsitzenden und der daraus ersichtlichen feindseligen Haltung gegenüber der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) sah sich der Dortmunder NPD-Kreisvorstand veranlasst, die Arbeit in der gemeinsamen Stadtratsfraktion mit sofortiger Wirkung zu beenden“, ließ die NPD verlauten. Ratsmitglied Axel Thieme, der Anfang des Jahres der NPD beigetreten, aber Mitglied der DVU-Fraktion geblieben war, erklärte seinen Austritt aus der vom Landes- und Kreisvorsitzenden Max Branghofer geführten Fraktion, die bisher drei Mitglieder zählte.

Der blick nach rechts berichtet, damit verliere die DVU auch die mit dem Fraktionsstatus verknüpften Privilegien, darunter ihre Räume im Stadthaus. Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer forderte dem Bericht zufolge zudem den Fraktionszuschuss für das dritte Quartal 2009 in Höhe von 10.250 Euro zurück. Weiter schreibt der bnr: „Glaubt man der NPD, versuchte Branghofer mit einem finanziellen Angebot das Ende der Fraktion zu vermeiden: ‚400 Euro monatlich bot er, wenn Thieme dafür sorgen würde, dass die technische Fraktion bis Oktober bestand hat.'“

Siehe auch: NPD und DVU: (Deutschland)Pakt schlägt sich, Pakt verträgt sich, NRW: Rechtsextremisten machen in den Kommunalparlamenten Kasse

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