Linktipp: Karten zur extrem rechten Ideologie und Gewalt in Deutschland

Die Zahl politisch motivierter Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund hat 2008 einen neuen Höchststand erreicht. Beim Rechtextremismus handelt es sich um ein gesamtdeutsches Phänomen: Dies belegen aktuelle Karten und Graphiken zum Wahlverhalten, zu Fremdenfeindlichkeit, zu Straftaten und Todesopfern rechter Gewalt, die das Leibniz-Institut für Länderkunde in einem beeindruckenden Angebot zusammengestellt hat. Dabei stellte Sebastian Schipper eindeutig fest: Es treten deutliche regionale Unterschiede auf. Die ostdeutschen Bundesländer liegen zumeist an der Spitze – wie beispielsweise die Karte zur „Politisch motivierten Kriminalität – rechts“ eindrücklich zeigt.

Auch die Karte der Wahlergebnisse von rechtsextremen Parteien spiegelt ein deutliches Ost-West-Gefälle wider und zeigt die höchsten Werte im mittleren und östlichen Sachsen. Dargestellt wird das Wahlverhalten, nicht die Verbreitung rechtsextremer Ideologien; die Ergebnisse bzw. politischen Meinungsäußerungen stellen keine zwangsläufige Verbindung zur Verbreitung und regionalen Dichte rechtsextrem motivierter Kriminalität dar.

Hier das ganze Angebot des IfL.

Dank an B. aus Dortmund!

Siehe auch: Der braune Aufbau Ost geht weiter, Heye: Kultur des Wegschauens in Ostdeutschland

13 thoughts on “Linktipp: Karten zur extrem rechten Ideologie und Gewalt in Deutschland

  1. Otto, auch wenn die BLÖD und andere Springer-Presse immer gerne dasselbe behauptet wie Sie, ziehe ich mir nicht die zusammenhanglose Aussagen eines Professors rein, wenn hundert andere das Gegenteil behaupten. Sie können ja eine eigene Partei gründen und alles viel besser machen, was Ihnen nicht passt. Das tun Sie aber nicht, weil Meckern leichter ist als Handeln. Da sind Sie wie all die anderen Meckerer auch.

    Und dass bestimmte Aussagen verboten sind, weil Sie die Menschenwürde verletzen oder Straftaten billigen, ist keine Zensur, sondern für einen respektvolle Umgang in einer friedlichen Gesellschaft notwendig. Eine Meinung zu vertreten heißt nicht, dass man alles behaupten oder bestreiten darf, was anderen Unrecht antut. Und genau das tun die Nazis.

    Aber lesen Sie ruhig weiter Ihre Bücher über rechte Verschwörungstheorien und pseudowissenschaftliche Holocaustforschung und fühlen Sie sich bitte dabei als unschuldig Verfolgter, damit das Ambiente stimmt.
    Ich bin übrigens in der Tat klick-los, wie Sie meinen. Ich ticke nur, dafür aber richtig :-)

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