SS-Aufmarsch in Sachsen-Anhalt: Hingucken? Fehlanzeige

„Weltoffenes und tolerantes Sachsen-Anhalt? Aber ja! Sachsen-Anhalt ist so tolerant, dass dort sogar Militärfans in Uniformen von Wehrmacht und Waffen-SS über das Landesfest marschieren dürfen. So geschehen in Thale. Ach so, die SS-Runen waren abgeklebt. Na, dann ist ja alles in Ordnung“, meint Alexander Schierholz in seinem Kommentar in der Mitteldeutsche Zeitung.

Sachsen-Anhalt ist auch das Land, das gemessen an der Einwohnerzahl bundesweit den traurigen Spitzenplatz bei rechtsextremer Gewalt einnimmt, so der Kommentator. „Überfälle, die nicht selten von Tätern begangen werden, deren Gesinnung auf der nationalsozialistischen Ideologie basiert. Täter, die Wehrmacht und SS verherrlichen. Gibt es da einen Zusammenhang? Leider ja. Nur scheint der vielen Leuten bisher nicht aufgefallen zu sein“, meint Schierholz. Den ganzen Kommentar lesen.

Siehe auch: Aufmarsch der Waffen-SS beim Landesfest in Sachsen-AnhaltNPD in Sachsen-Anhalt radikalisiert sich weiter, Handbuch für die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus: Es kommt auf die Kommune an!, Der braune Aufbau Ost geht weiter, Heye: Kultur des Wegschauens in Ostdeutschland, Rechtsextreme prügeln vor alternativem Club in Dessau-Roßlau

2 thoughts on “SS-Aufmarsch in Sachsen-Anhalt: Hingucken? Fehlanzeige

  1. das gehört genauso zu Thales Geschichte wie das Mittelalter oder weiß der Geier was!

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