Ich finde dieser Art von Protest in keinster Weise peinlich. Es wird sicher keinen überzeugten Rechten zum Umdenken bringen. Wie man jedoch durch die Kommentare bei YouTube sieht, erreicht man junge Leute und veranlasst vielleicht den einen oder anderen zum Nachdenken. Damit wäre schon viel gewonnen!
Auf jeden Fall sicher wirkungsvoller als historische Reportagen auf Arte, Totschweigen und die Verbotskeule. Peinlich ist es nicht. Es ist gut gelungen.
Sicherlich wird es bestehende Nazis eher weniger umstimmen, aber vielleicht solche die es noch nicht sind davon abhalten.
# 20 Juni 2009 at 02:10
strupp said:
mehr als das was patrick gesagt hat laesst sich nicht sagen.
- strupp
Ich finds auch super. Auch wegen der Musik und des Videos. Und die Herren “von der anderen Feldpostnummer”? Sie sind doch sonst immer schnell mit Kommentaren bei der Hand…
# 20 Juni 2009 at 07:00
Th1nkGreen said:
Ich persönlich find es genial
musikalisch und inhaltlich
Wenn das video eine entsprechende popularität bei jugendlichen zwischen 11/12-17/18 erreicht wird es auf jeden fall zu mehr toleranz und akzeptanz aller menschen führen.
generell ist zu sagen das musik der gangbarste weg gegen rechts ist: jeder mensch definiert sich mindestens teilweise über musik.
Die musik sollte dann aber auch authentisch sein und nicht teil einer kampagne sonst stößt sie sofort auf ablehnung, da der indentifizierungsfaktor musiker wegfällt. Er vertritt ja dann nicht zwangsweise seine eigene meinung und wird dadurch uninteressant.
# 20 Juni 2009 at 15:15
Meineid said:
Peinlich sicherlich nicht.
Geht aber in eine ähnlich verklärende Ecke wie “Schrei nach Liebe” und ist diesem Ansatz von akzeptierter Sozialarbeit leider immanent. Sinds eigentlich doch Jungs (sic!), die zuhause nicht genug Liebe bekommen haben und jetzt deswegen Ausländer hassen? Ist mir zu einfach.
Und was macht man, wenn da nicht der Stumpfnazi vor einem steht und gern auf die Party kommt und den anwesenden “kulturfremden Freunden” mit Begeisterung sein Konzept des Ethnopluralismus vorträgt?
# 20 Juni 2009 at 18:08
elmo von rotterdam said:
hey das finde ich echt super, er hat sich mit dem thema auseinander gesetzt und das auf eine sehr nette art und weise
@Meineid:
Wenn der Nazi auf die Party kommt und mit anderen mal wenigstens diskutiert und redet, ist das schon mal ein Fortschritt. Mehr als meist zustande kommt.
Den Gedanken mit dem Ethnopluralismus hatte ich auch. Aber: Diese fixe Idee geht davon aus, dass Völker getrennt voneinander leben müssen, dass die kulturellen Eigenschaften an Blut und Boden gebunden seien. Hier ist aber nicht von Völkern die Rede, der Song bewegt sich auf der individuellen Ebene. Von daher fängt die ethnopluralistische Argumentation nicht, der Künstler und seine Kumpels müssten sich eigentlich den Kopf einschlagen. Zudem heißt es in dem Text auch sehr schön, ich bin “ein netter Kerl”. Definition über die Persönlichkeit. Und deswegen finde ich das Ganze sehr gelungen. Vor allem die Danksagung am Ende!
Grüße
Patrick
# 22 Juni 2009 at 11:42
O.B. said:
Er definiert sich als Mensch. Damit wird jeder Gedanke hinsichtlich “Ethnopluralismus” doch obsolet. Ein “Ethnopluralist” sieht in erster Linie die Herkunft eines Menschen (und nie den Menschen selbst) und definiert und kategorisiert ihn danach. Der wahre Mensch bleibt aussen vor, da dieser viel zu individuell und somit zu kompliziert ist. Insofern wirds knifflig werden, dass überhaupt irgendein Nazi sich eingestehen wird, dass dieser Song inhaltlich gut und vorallem richtig und stimmig ist. Es wäre ja das Eingeständnis an die Falschheit seiner eigenen Gedankenwelt.
Ich finde dieser Art von Protest in keinster Weise peinlich. Es wird sicher keinen überzeugten Rechten zum Umdenken bringen. Wie man jedoch durch die Kommentare bei YouTube sieht, erreicht man junge Leute und veranlasst vielleicht den einen oder anderen zum Nachdenken. Damit wäre schon viel gewonnen!
Protest muss viele Facetten haben!
Grüße,
Patrick
Auf jeden Fall sicher wirkungsvoller als historische Reportagen auf Arte, Totschweigen und die Verbotskeule. Peinlich ist es nicht. Es ist gut gelungen.
Sicherlich wird es bestehende Nazis eher weniger umstimmen, aber vielleicht solche die es noch nicht sind davon abhalten.
mehr als das was patrick gesagt hat laesst sich nicht sagen.
- strupp
Einladung an Nazis…
Schöner Rap. Via NPD-Blog
Hier auch weiteres:
Find ich insgesamt gut.
……
Ich finds auch super. Auch wegen der Musik und des Videos. Und die Herren “von der anderen Feldpostnummer”? Sie sind doch sonst immer schnell mit Kommentaren bei der Hand…
Ich persönlich find es genial
musikalisch und inhaltlich
Wenn das video eine entsprechende popularität bei jugendlichen zwischen 11/12-17/18 erreicht wird es auf jeden fall zu mehr toleranz und akzeptanz aller menschen führen.
generell ist zu sagen das musik der gangbarste weg gegen rechts ist: jeder mensch definiert sich mindestens teilweise über musik.
Die musik sollte dann aber auch authentisch sein und nicht teil einer kampagne sonst stößt sie sofort auf ablehnung, da der indentifizierungsfaktor musiker wegfällt. Er vertritt ja dann nicht zwangsweise seine eigene meinung und wird dadurch uninteressant.
Peinlich sicherlich nicht.
Geht aber in eine ähnlich verklärende Ecke wie “Schrei nach Liebe” und ist diesem Ansatz von akzeptierter Sozialarbeit leider immanent. Sinds eigentlich doch Jungs (sic!), die zuhause nicht genug Liebe bekommen haben und jetzt deswegen Ausländer hassen? Ist mir zu einfach.
Und was macht man, wenn da nicht der Stumpfnazi vor einem steht und gern auf die Party kommt und den anwesenden “kulturfremden Freunden” mit Begeisterung sein Konzept des Ethnopluralismus vorträgt?
hey das finde ich echt super, er hat sich mit dem thema auseinander gesetzt und das auf eine sehr nette art und weise
[...] [via NPD-BLOG.INFO] [...]
@Meineid:
Wenn der Nazi auf die Party kommt und mit anderen mal wenigstens diskutiert und redet, ist das schon mal ein Fortschritt. Mehr als meist zustande kommt.
Den Gedanken mit dem Ethnopluralismus hatte ich auch. Aber: Diese fixe Idee geht davon aus, dass Völker getrennt voneinander leben müssen, dass die kulturellen Eigenschaften an Blut und Boden gebunden seien. Hier ist aber nicht von Völkern die Rede, der Song bewegt sich auf der individuellen Ebene. Von daher fängt die ethnopluralistische Argumentation nicht, der Künstler und seine Kumpels müssten sich eigentlich den Kopf einschlagen. Zudem heißt es in dem Text auch sehr schön, ich bin “ein netter Kerl”. Definition über die Persönlichkeit. Und deswegen finde ich das Ganze sehr gelungen. Vor allem die Danksagung am Ende!
Grüße
Patrick
Er definiert sich als Mensch. Damit wird jeder Gedanke hinsichtlich “Ethnopluralismus” doch obsolet. Ein “Ethnopluralist” sieht in erster Linie die Herkunft eines Menschen (und nie den Menschen selbst) und definiert und kategorisiert ihn danach. Der wahre Mensch bleibt aussen vor, da dieser viel zu individuell und somit zu kompliziert ist. Insofern wirds knifflig werden, dass überhaupt irgendein Nazi sich eingestehen wird, dass dieser Song inhaltlich gut und vorallem richtig und stimmig ist. Es wäre ja das Eingeständnis an die Falschheit seiner eigenen Gedankenwelt.
Mir halts gefallen
Mit freundlichen Grüßen
Olli
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