NPD-BLOG.INFO ab sofort ohne Amazon
05. Juni 2009 18:05
285 mal gelesen
Kein Kommentar
Amazon hat die NPD in sein sogenanntes Partnerprogramm aufgenommen – und zahlt der Partei Provisionen für verkaufte Bücher. Politiker fordern, die Kooperation aufzukündigen. Bei Amazon sieht man das Ganze unaufgeregt: „Es gibt eine Nachfrage dafür, die wollen wir befriedigen.” Können sie machen, aber ab sofort ohne NPD-BLOG.INFO.
Noch ein Nachtrag: In älteren Beiträgen gibt es noch diverse Links auf Amazon. Da es sich um Literaturhinweise handelt und die Suche sowie Löschung einige Zeit kostet, werden diese Links erst nach und nach entfernt. Ich bitte um Verständnis.

Grade heute eine sehr gute Entscheidung, während in Buchenwald der Opfer der Nationalsozialisten gedacht wird, kümmern sich andere um die Vermehrung ihres Vermögens, dass bringt uns definitiv nicht den ersehnten Frieden für alle Menschen. Wer da noch von profitieren will, dem entziehe auch ich mein Vertrauen und besonders mein, wenn auch spärliches Vermögen.
Da Amazon offensichtlich das Geld wichtiger ist als jeglicher gesellschaftlicher Anstand und demokratische Werte, möchten wir sie doch lieber nicht zwingen, zukünftig unser Geld anzunehmen. Den Buchhändler in der Nähe wird’s freuen, und der ist nicht Partner der NPD
Sehr gute Reaktion! Danke.
Bleibt zu hoffen, dass Amazon doch noch die richtige Entscheidung treffen und die NPD rauskicken.
einfach nur richtig so! keinen cm den nazis, auch nich im web!
Eine gute Entscheidung, Respekt.
[...] Siehe auch bei NPD-BLOG.INFO. [...]
Mehr dazu:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3586:npd-verdient-ueber-amazon-partnerprogramm-geld-politiker-rufen-zu-boykott-auf&catid=173:weitere-landesverbe&Itemid=387
Interessant dabei: Amazon unterläuft damit seine eigenen, öffentlich dargelegten Richtlinien. Aber Geld stinkt nicht….
Ich habe eben AMAZON per Mail mitgeteilt, dass ich meine Käufe solange ruhen lassen, auch beim MArketplace von Amazon, bis diese Entscheidung rückgängig gemacht wird. Niemand sollte dieser Partei eine Möglichkeit zum Wachstum bieten.
[...] sich eher – nun ja – euphemistisch mit der Hitler-Diktatur befasst. Doch damit nicht genug: Zu den Partnern von Amazon zählt die NPD. Davor warnte NPD-BLOG schon Anfang Mai. Seit der brandenburgische Verfassungsschutz die Tatsache [...]
Ein schauerlicher Einblick in die Denkweise der Verantwortlichen.
Ich halte Ihre Reaktion für richtig und hoffe, dass viele andere ähnliche Konsequenzen ziehen.
Igitt pfui bäh … na mal sehen, wie gut die blogosphäre in diesem fall funktioniert, und ob die boykottverluste für amazon am ende nicht vielleicht doch größer sind als der gewinn aus ihren geschäften mit dem nazigesindel
Geld stinkt nicht – Amazon’s Geschäfte mit Nazis…
Das Thema “Geschäfte von Amazon” mit Nazis hatte ich am 1. Juni schon mal behandelt: “Wie die “taz” berichtet bietet der Onlinehändler Amazon zahlreiche Bücher des NPD-Verlags “Deutsche Stimme” (DS) an. Unter den 29 Büchern finden sich Titel…
ich habe mich schon öfter darüber aufgeregt, dass über den Amazon-Marketplace klar rechtsextreme Bücher verkauft wurden und Amazon das recht egal ist. Aber dass sie so weit gehen würden, eine Kooperation mit der NPD zu begehen…
Habe denen gerade mal eine saftige Email geschrieben und die Kündigung meines Accounts angekündigt, wenn Amazon nicht einlenkt. Und ich denke es wird nicht allein bei meinem Account bleiben. Für jeden Nazi, den sie als Kunden gewinnen, sollten sie zwei Demokraten verlieren. Das scheint die einzige Sprache zu sein, die Amazon versteht. Bewusstes Konsumieren beginnt bei solchen einfachen Dingen wie der Auswahl des benutzen Webshops.
[...] meint also, mit Scheiße Geld verdienen und davon der NPD ein Stückchen abgeben zu [...]
Hatte eine Mail an Amazon gesendet und heute folgende Nachricht erhalten:
Guten Tag …,
ich möchte Sie heute informieren, dass wir unsere gestern angekündigte Überprüfung der Netztagebuch-Website abgeschlossen haben und entschieden haben, dass die Website nicht den Teilnahmenbedingungen unseres Partnerprogramms entspricht. Wir haben den Websitebetreiber über unsere Entscheidung informiert; die Partnerlinks werden in den nächsten Tagen entfernt.
Freundliche Grüße
…
[...] Siehe auch: NPD-BLOG.INFO ab sofort ohne Amazon [...]
Aus für NPD “Partnerschaft” mit Amazon…
Wie NPD-Blog.Info meldet, hat Amazon die Zusammenarbeit mit
der faschistischen NPD, die direkt Werbeeinnahmen von amazon erhielt, beendet. Das “Handelsblatt” hatte den Skandal aufgeriffen. Die lapidare Stellungnahme von Amazon dazu: „Es gibt eine N…
J.G., das is ne Standardmail, hab die auch bekommen. Blöd nur, dass sie nichtmal auf meine Kritikpunkte eingegangen sind…
Es werden weiterhin rechtsextreme Bücher verkauft.
Dummheit kennt keine Grenzen, Demokratie offenbar ja!?
Warum Gensing hinsichtlich der Kausa “amazon” erst jetzt tätig wird, ist etwas fraglich. Die Tatsache, dass amazon bereits im April dieses Jahres Bücher mit homosexuellem Inhalt aus seinem Sortiment entfernt hat (amazon.com), war ihm wohl noch nicht menschenfeindlich genug. Die Inkonsequenz, mit der Gensing “amazon” nun plakativ aus seinem Blog “entfernt”, hat das Geschmäckle von Schaufensterpolitik. Zwar hat er öffentlichkeitswirksam die amazon-Anzeigen in der Sidebar abgeschaltet. Die in frühere Artikel eingebetteten amazon-Anzeigen sind dagegen weiterhin en masse vorhanden. Somit besteht nach wie vor die große Gefahr, dass Gensing an Klicks zu amazon verdient und der böse Buchversand selbst natürlich auch. Mittlerweile ist Gensing dieses Problem selbst aufgefallen bzw. er wurde vielleicht mit der Nase darauf gestoßen, dass er nach wie vor unzählige amazon-Links geschaltet hat. Er bittet um Verständnis, dass die Entfernung einige Zeit koste und diese Links deshalb erst nach und nach entfernt würden. Also ich finde, wenn man amazon wirklich mit Stumpf und Stiel vom NPD-BLOG tilgen will, sollte einem das schon ein Wochenende wert sein.
Zweitens fragt man sich, weshalb trotz schmunzelnswertem amazon-Boykott seitens Gensing, beim Laden der NPD-BLOG-Seite u.a. der Service “s3.amazonaws.com” in der Statusleiste eingeblendet wird. Hierbei handelt es sich um einen Bezahlservice der Firma Amazon Web Services LLC, deren Name ausgeschrieben “Amazon Simple Storage Service (Amazon S3)” lautet. Diesen Storage- und Data Transfer-Service der bösen Amazon Corporation nimmt Gensing demnach weiterhin in Anspruch …
Wenn schon Boykott, dann konsequent. Allerdings hätte die Leserschaft dann weniger zum Schmunzeln, was auch irgendwie schade wäre.
Warum Gensing erst jetzt tätig wird, ist etwas fraglich. Die Tatsache, dass amazon bereits im April dieses Jahres Bücher mit homosexuellem Inhalt aus seinem Sortiment entfernt hat (amazon.com), war ihm wohl noch nicht menschenfeindlich genug. Die Inkonsequenz, mit der Gensing “amazon” nun plakativ aus seinem Blog “entfernt”, hat das Geschmäckle von Schaufensterpolitik. Zwar hat er öffentlichkeitswirksam die amazon-Anzeigen in der Sidebar abgeschaltet. Die in frühere Artikel eingebetteten amazon-Anzeigen sind dagegen weiterhin en masse vorhanden. Somit besteht nach wie vor die große Gefahr, dass Gensing an Klicks zu amazon verdient und der böse Buchversand selbst natürlich auch. Mittlerweile ist Gensing dieses Problem selbst aufgefallen bzw. er wurde vielleicht mit der Nase darauf gestoßen, dass er nach wie vor unzählige amazon-Links geschaltet hat. Er bittet um Verständnis, dass die Entfernung einige Zeit koste und diese Links deshalb erst nach und nach entfernt würden. Also ich finde, wenn man amazon wirklich mit Stumpf und Stiel vom NPD-BLOG tilgen will, sollte einem das schon ein Wochenende wert sein.
Zweitens fragt man sich, weshalb trotz schmunzelnswertem amazon-Boykott seitens Gensing, beim Laden der NPD-BLOG-Seite u.a. der Service “s3.amazonaws.com” in der Statusleiste eingeblendet wird. Hierbei handelt es sich um einen Bezahlservice der Firma Amazon Web Services LLC, deren Name ausgeschrieben “Amazon Simple Storage Service (Amazon S3)” lautet. Diesen Storage- und Data Transfer-Service der bösen Amazon Corporation nimmt Gensing demnach weiterhin in Anspruch …
Wenn schon Boykott, dann konsequent. Allerdings hätte die Leserschaft dann weniger zum Schmunzeln, was auch irgendwie schade wäre.
Ich habe heute an Amazon geschrieben und erhielt folgende Antwort. Ob das jetzt einfach nur blödes Abwimmeln ist oder stimmt, weiß ich nicht. Wenn es Quark ist, kann dieser Beitrag auch wieder runter genommen werden. Vielleicht hat aber der Protest auch Früchte getragen, dann sollte es stehen bleiben, weil es zu weiterem Widerstand ermutigen hilft.
Steffen
Guten Tag,
vielen Dank für Ihr Schreiben an Amazon.de.
Amazon hat die Überprüfung der angesprochenen Website bereits abgeschlossen und entschieden, die Website von der weiteren Teilnahme am Amazon.de-Partnerprogramm auszuschließen.
Die Links werden spätestens zum Ablauf der Kündigungsfrist von der Website entfernt.
Vielen Dank nochmals für Ihr Feedback.
Diese Antwort erhielt ich auf folgende Nachfrage:
Guten Tag,
mit Bestürzung habe ich gestern in verschiedenen Medien Artikel über
ihren Versand gelesen. Darin ging es um die Verbindungen zur
rechtsextremen NPD. In den Texten wurde darauf hingewiesen, dass
Amazon.de die NPD in sein so genanntes Partnerprogramm aufgenommen hat
und große Summen an Provisionen für verkaufte Bücher an diese
verfassungsfeindliche Partei zahlt.
Laut dem NPD-Watchblog NPD-Blog.info war Ihre bisherige Reaktion auf
Kritik daran: “Es gibt eine Nachfrage dafür, die wollen wir
befriedigen.”
Als langjähriger Kunde Ihres Portals bin ich ziemlich überrascht und
erschrocken, dass sie einer Partei, die eine menschenverachtende und
ganz klar anti-demokratische und rassistische Ideologie vertritt so
ein Forum bieten und direkt finanziell in ihrer Arbeit unterstützen.
Ich möchte Sie bitten mir mitzuteilen, ob Amazon.de weiterhin seine
Zusammenarbeit mit einer verfassungsfeindlichen Partei fortführen
wird. Falls diese Information stimmt, werde ich in Zukunft keine
Bestellungen mehr bei Ihnen tätigen und auch allen meinen Freunden und
Bekannten davon abraten! Ich möchte dann auch bei Ihnen gelöscht werden und möchte nach der Löschung keine weiteren Mails mehr von Ihnen erhalten.
Bitte schicken Sie mir sobald wie möglich eine Antwort auf meine
Nachfrage zu.
Mit freundlichen Grüssen
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