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Instrument der Online-Durchsuchung auch für den Verfassungsschutz?

26. Mai 2009 17:03 18 mal gelesen Kein Kommentar

Die sogenannte Online-Durchsuchung kann nach Auffassung der Bundesregierung “angesichts der Nutzung moderner Informationstechnik etwa bei der AnschIagsvorbereitung in terroristischen Netzwerken” auch für Aufklärungsaufgaben der Verfassungsschutzbehörden nützlich sein.

Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/12963) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/12760) nach einer eventuellen “Kompetenzausweitung für das Bundesamt für Verfassungsschutz” hinzufügt, wird eine Regelung “in die Prüfung des Handlungsbedarfs der nächsten Wahlperiode einbezogen.

BKA: Noch keine Online-Durchsuchungen

Damit könnte also eine Ausweitung der Online-Durchsuchung bevorstehen – nach der Bundestagswahl. Bislang habe das Bundeskriminalamt (BKA) noch keinen Computer überprüfen lassen, so BKA-Chef Ziercke gegenüber dem “Westfalen-Blatt”. Seine Behörde sei zwar vom 1. Januar an zwar technisch in der Lage, Computer online zu durchsuchen, das BKA gehe aber mit dem Instrument sehr sensibel um. “Ich setze die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes, diese Durchsuchungen nur als ultima ratio, also als letztes Mittel einzusetzen, konsequent um”, sagte Ziercke.

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  • Dennis K. said:

    Na toll, also wenn’s Schwarz-Gelb oder große Koalition gibt, können wir uns wohl auf eine Erweiterung der Onlinedurchsuchungen einstellen… Super. Ein Grund mehr, die LINKE zu wählen, da sie leider die einzige Partei ist, die konsequent dagegen ist und definitiv nicht mit der CDU zusammenarbeiten wird.

    Ich find das Klasse – alle werfen der LINKEN die Geschichte im Osten vor, aber scheinbar hat die LINKE als einzige der großen Partei überhaupt etwas aus dieser Geschichte gelernt.