Nach Angriff auf Gewerkschafter: Ermittlungen gegen 280 Neonazis

Nach den Angriffen von Neonazis auf Polizisten und Teilnehmer der 1. Mai-Kundgebung in Dortmund ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen rund 280 Personen wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch. Wie der WDR berichtet, richteten sich die Ermittlungen gegen alle, die bei den Ausschreitungen vorübergehend festgenommen worden waren.

Die rechten Schläger wurden nach Feststellung ihrer Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie hatten am 01. Mai 2009 den Demonstrationszug der Gewerkschaften mit Holzstangen und Steinen angegriffen und fünf Polizeibeamte verletzt, die sich ihnen in den Weg gestellt hatten. Die Scheiben mehrerer Polizeifahrzeuge gingen zu Bruch.

Siehe auch: 1. Mai 2009: Tausende gehen gegen Neonazis auf die Straße, Die Nazis und der 1. Mai: Homogenität statt Egalität, Die Nazis und der 1. Mai: Von Niedriglöhnen und dem Ende der Gewerkschaften

5 thoughts on “Nach Angriff auf Gewerkschafter: Ermittlungen gegen 280 Neonazis

  1. Nach einigen Berichten waren es nicht nur Steine, sondern auch Lehmkugeln, die mit Glassplittern versehen waren.

  2. Der Skandal in Dortmund geht über den Angriff auf die Maikundgebung hinaus.

    Eine spontane Demonstration am Abend wurde von der Polizei mit der Begründung verboten, sie könne nicht geschützt werden, während gleichzeitig mehrere hundert Polizisten in voller Montur die Demo eingekesselt hielten.

    Papier der dortmunder Gruppe „Antifaschistischer Impuls“ zum Tag, mit vielen Stellungnahmen anderer Gruppen und Bündnisse

    Meldung der „Antifa Union Dortmund“ mit ausführlicher Presseschau

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