Altnazi Schweiger darf nicht bei NPD-Veranstaltung sprechen

Nach Medienberichten darf der Altnazi Herbert Schweiger nicht bei der 1. Mai-Kundgebung der NPD in Berlin-Köpenick als Redner auftreten. Dies habe die Versammlungsbehörde der NPD mitgeteilt, heißt es. Begründet wurde das Verbot mit öffentlich vorgetragenen nationalsozialistischen und rassistischen Aussagen. Es bestehe die Gefahr, dass Schweiger erneut rassistische oder antisemitische Hetze öffentlich vortragen werde.

Nach Angaben der Berliner Morgenpost ist Schweiger mehrfach vorbestraft wegen Delikten, die bestens geeignet seien, sein Ansehen in der Neonazi-Szene ins Unermessliche zu steigern. Der 85-Jährige, von dem es heiße, er beschäftige drei Staatsanwälte, wenn er nur einmal den Mund aufmache, wird auf der Internetseite der NPD angekündigt – als Veteran und ehemaliger Angehöriger der “Leibstandarte Adolf Hitler”.

Nach Angaben der Zeitung gab “der zumindest physisch immer noch rüstige Senior” im März 2009 der englischen Zeitung “Daily Mail” ein Interview, in dem es hieß: “Unsere Zeit kommt wieder, und schon bald werden wir aufs Neue einen Führer wie Adolf Hitler haben.” Ein Berliner Staatsanwalt zählte bei der Prüfung des Interview-Textes ein halbes Dutzend Straftatbestände.

Die Nazis und der 1. Mai: Homogenität statt Egalität

Neonazis wollen am 01. Mai den Tag der Arbeit für sich vereinnahmen, was auch die schon die Nazis taten, wie der Historiker Ernst Piper in einem Gastartikel auf NPD-BLOG.INFO darlegt.

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