Lüneburg: 2000 Menschen demonstrieren gegen Neonazi-Aufmarsch

Rund 2000 Menschen haben laut taz am 11. April 2009 in Lüneburg friedlich gegen einen Neonaziaufmarsch demonstriert. Zur Kundgebung in der Innenstadt hatte ein Bündnis für Demokratie aus mehr als 50 Organisationen aufgerufen. Den Aufmarsch von rund 250 Rechtsextremen löste die Polizei vorzeitig auf, da die Gegendemonstranten die Strecke blockiert hattem. Organisator Christian Worch sprach wegen des Abbruchs der Veranstaltung von „Rechtsbruch“.

Die Polizei leitete nach Angaben des Neuen Deutschlands mehr als 190 Strafverfahren ein, darunter 167 gegen die Blockierer, die gegen das Versammlungsgesetz verstoßen hätten. Gegen Rechtsextreme seien unter anderem Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Beamte und Volksverhetzung gestellt worden.

Siehe auch: Neonazis wollen Ostersamstag in Lüneburg marschieren, Neonazi-Aufmarsch in Lüneburg in erster Instanz zugelassen