Rechtsextremes Lager in Sachsen-Anhalt kaum geschwächt

Die Finanzkrise der NPD und das Verbot der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ haben das rechtsextreme Lager in Sachsen-Anhalt nach Ansicht des Innenministeriums nicht geschwächt. Es wäre gefährlich, die Rechtsextremisten aufgrund der jüngsten Ereignisse zu unterschätzen, sagte Innen-Staatssekretär Rüdiger Erben (SPD) laut einem Bericht der Magdeburger Volksstimme.

„Die Rechtsextremisten bauen nicht so stark darauf, was ihre Obrigkeit in Berlin sagt, sondern auf die Basisarbeit.“ Das geeignetste Mittel, die NPD zu bekämpfen, ist nach Einschätzung des Politikers ihr Verbot. In Sachsen-Anhalt hat die Partei weniger als 250 Mitglieder.

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