Vor zwei Jahren: NPD-Abgeordneter befürchtet Lager für rechtsextreme Wähler

Der Opfermythos der Rechtsextremisten ist Legende. Vor zwei Jahren demonstrierte der NPD-Landtagsabgeordnete Michael Andrejewski eine besonders anschauliche Variante: Andrejewski hatte den anderen Fraktionen des Landtages in Mecklenburg-Vorpommern vorgeworfen, diese wollten die 60.000 Wähler der NPD am liebsten in „Lager“ sperren lassen. Er wurde daraufhin von der Sitzung ausgeschlossen.

Einen Tag danach war der kurz zuvor wegen Körperverletzung verurteilte NPD-Funktionär Stefan Köster dran. Köster hatte in der Fragestunde des Landtages Innenminister Caffier beleidigt, zudem gab es mehrere Verstöße gegen die Regeln der Fragestunde; er hatte sich unter anderem nicht an die Vorschrift gehalten, nur eine Zusatzfrage zu stellen. Landtagspräsidentin Bretschneider schloss Köster von der Landtagssitzung aus.

Siehe auch: MVP: NPD-Parlamentarier fliegen aus dem Landtag