Welttag gegen Rassismus

Menschenrechtler haben anlässlich des Welttages gegen Rassismus dazu aufgerufen, in Deutschland entschiedener dem Rassismus entgegenzutreten. „Rassistisch motivierte Straf- und Gewalttaten, Übergriffe und Anfeindungen, Diskriminierungen und Benachteiligungen gibt es auch in Deutschland“, erklärte das „Forum gegen Rassismus„.

„Die Zahl der statistisch erfassten strafrechtlich relevanten Vorkommnisse hat sich in den letzten Jahren auf hohem Niveau eingependelt. Rassistisch motivierte Ressentiments und Stereotype finden sich auch außerhalb des rechtsextremistischen Lagers. Ihnen muss auch dort entschieden begegnet werden, denn wir haben zu verhindern, dass sie ein Bestandteil des gesellschaftlichen „Mainstreams“ werden.“

Der im „Europäischen Jahr gegen Rassismus“ 1997 aufgenommene Dialog zwischen staatlichen Stellen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) soll im nationalen deutschen Folgegremium „Forum gegen Rassismus“ fortgesetzt und weiterentwickelt werden.

Der Internationale Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung wurde 1966 von der UN-Generalversammlung ins Leben gerufen. Weltweit gedenken Menschen des 21. März 1960, an dem zur Zeit des südafrikanischen Apartheidregimes Polizisten bei einer friedlichen Demonstration in Sharpeville 69 Menschen erschossen.

Siehe auch: Sprachlicher Leitfaden, Deutschland schwarz weiß, Keine Instrumentalisierung von Antirassismus!, Hilfe nach Neonazi-Attacken: DAV-Stiftung contra Rechtsextremismus, Rechtsextreme Straftaten auf Rekordniveau