Haftstrafen nach Anschlag auf KZ-Gedenkstätte

Rund neun Monate nach einem Anschlag auf die Gedenkstätte des Todesmarsches im Belower Wald (Ostprignitz-Ruppin) sind zwei Männer aus der rechtsextremen Szene zu Haftstrafen verurteilt worden. In einem beschleunigten Verfahren verhängte das Amtsgericht Neuruppin laut einem Bericht der Lübecker Nachrichten Freiheitsstrafen von einem Jahr beziehungsweise von zehn Monaten, wie ein Gerichtssprecher am 19. März 2009 mitteilte.

Das Gericht befand demnach den jüngeren Angeklagten auch für schuldig, den jüdischen Friedhof in Perleberg geschändet zu haben. Der 20-Jährige erhielt daher eine härtere Strafe. Die jungen Männer seien weitgehend geständig gewesen.

Siehe auch: Mutmaßliche Rechtsextremisten wegen Anschlägen festgenommen, Brandenburg: Attacke auf KZ-Gedenkstätte