Hilfe nach Neonazi-Attacken: DAV-Stiftung contra Rechtsextremismus

Die DAV-Stiftung contra Rechtsextremismus und Gewalt übernimmt die Kosten für Rechtsberatung und Rechtsvertretung von Opfern politisch motivierter Gewalttaten, sofern sie bedürftig sind. Damit soll sichergestellt werden, dass die Opfer in ihrer psychischen Notlage schnell und ohne bürokratische Hürden den notwendigen Rechtsrat und -beistand erhalten.

Die Stiftung ist weiterhin auf Spenden angewiesen. Die Anwaltschaft kann ihr gesellschaftliches Engagement dadurch zum Ausdruck bringen, dass sie die Unterstützung durch anwaltliche Hilfe gewährleistet. Hilfreich ist jeder, ob kleinerer oder größerer Betrag. Bankverbindung: Dresdner Bank Bonn, Konto-Nr.: 2 078 296 01, BLZ: 370 800 40 Die Stiftung kann auch durch Auflagen (Bewährungsauflage und § 153 a StPO) unterstützt werden. Sie ist in zahlreichen Listen der zu begünstigenden Institutionen der Oberlandesgerichte eingetragen.

Weitere Informationen: Anwaltlicher Rat für Opfer politischer Gewalt [PDF – 88 kB], Tätigkeitsbericht 2007 [PDF – 31 kB], Tätigkeitsbericht 2008 [PDF – 36 kB]

Links zu Beratungsstellen finden Betroffene in der rechten Spalte auf dieser Seite.

Weitere Informationen: Einschüchtern und Verletzen – mehr rechtsextreme Gewalt 2008 in MVP, Rechte Straftaten steigen in Sachsen-Anhalt um 30 Prozent, Ukazał się poradnik w języku polskim dla ofiar prawicowej przemocy, Rechtsextreme Straftaten auf Rekordniveau, Hamburg: Zahl der rechtsextremen Gewalttaten verdoppelt sich, UN-Menschenrechtsrat: Berlin muss Fragen zum Rechtsextremismus beantworten, Bewährungsstrafe für Angriff von Rechtsextremisten auf Polizeiwagen, “Bundesregierung verharmlost weiter tödliche Dimension von Rechtsextremismus und Rassismus”, Beobachtungsstelle nach EU-Vorbild gefordert, UN-Experten kritisieren mangelhafte Maßnahmen gegen Rassismus, Neonazis und die Drohung als Mittel der Politik, Debatte: Brutalisierung und Modernisierung bei Neonazis?