Vor zwei Jahren: NPD will Traum eines jeden Spießbürgers verwirklichen

Vor zwei Jahren berichtete NPD-BLOG.INFO über die von der NPD angekündigten „Kiezstreifen gegen Kinderschändung“ in Berlin. Die Rechtsextremisten setzen weiterhin auf dieses Thema. In Leipzig dominierten sie sogar eine Demonstration. In Berlin wurde im Jahr 2006 gegen die NPD hingegen ein Zwangsgeld in Höhe von 500 Euro angedroht. Die Polizei untersagte der NPD und deren Jugendorganisation, Bürgerwehren gegen “Kinderschänder” zu bilden.

Was bei der Geschichte nicht fehlen durfte, wenn die NPD im Spiel ist: Die Opferrhetorik. Auf der Homepage der NPD hieß es zu dem angedrohten Zwangsgeld: “Kinderschänder beliebter als die NPD? […] Leider ist es diesem Staat, und damit auch dem Kopf der Polizei, anscheinend gelegener, eine unliebsame politische Partei zu diffamieren, als Kinderschändern Einhalt zu gebieten. Wir sind traurig und betroffen über eine solche Auslegung unseres Vorhabens.”

Siehe auch: Kinderpornografie: Prozess gegen Ex-NPD-Abgeordneten Paul am 16. März, Sachsen: Lok-Fanclub unterstützt Neonazi-Demonstration, Hessen: “Irgendwann heißt es wieder: Wir haben nichts gewusst!”, Hessen-NPD marschiert: “Cohn-Bendit an die Wand stellen”, Weltweiter Trend zur Abschaffung der Todesstrafe – aber nicht bei NPD und Neonazis, Totes Baby in Baden-Württemberg: Wie aus “Kameraden” Todfeinde werden