Mahler leugnet weiter öffentlich den Holocaust

Bevor der Holocaustleugner Horst Mahler für die nächsten – wie er sagt – zwölf Jahre in den Knast wandert (zu insgesamt mehr als sieben Jahre wurde er jetzt von verschiedenen Gerichten verurteilt), hat er noch eine Videobotschaft aufzeichnen lassen, die bei Youtube veröffentlicht wurde.

Von Maurice Reisinger und Patrick Gensing

Vor einem katholischen Altar sitzend, bezeichnet er die „Holocaustreligion“ als „Seelenmord am deutschen Volk“, ja gar als Völkermord am deutschen Volk. Wer darüber schweigt, der mache sich der unterlassenen Hilfeleistung am deutsche Volk schuldig.

Da er, Horst Mahler, einen der Wahrheit verpflichtenden heiligen Eid geschworen habe [als Rechtsanwalt], können er nicht abstehen zu sagen: „der Holocaust ist eine Lüge“. Er sage die Wahrheit, so wie sie sich ihm zeigt. „Und diese Wahrheit ist: es hat den Holocaust nicht gegeben. […] Deshalb gibt es auch keine Beweise, sondern es gibt nur die von den jüdischen Medien in unsere Köpfe gehämmerte Behauptung, dass es den Holocaust gegeben habe und das es eine Fülle von Beweise gibt.“

Das, was Bischof Richard Williamson sagte, habe auch er festgestellt. Dies mache ihn zuversichtlich, dass sich das Schicksal schon bald wenden werde. Die Niederlage „der Judenheit ist unvermeidlich. Sie werden jetzt ihr Waterloo erleben.“

Ausschnitt aus Mahlers jüngsten Wahnrede:

 Wenn man wie ich weiß, dass die Holocaustreligion im Zentrum die Zerstörung des deutschen Volkes hat, dass die Holocaustreligion Seelenmord am deutschen Volk ist, […] dann geht es um das Recht zur Gegenwehr. Wie will man und denn zumuten, uns widerstandslos ermorden zu lassen, unsere Seele zum erlöschen zu bringen. […]

 Wir als Volk sind ein Lebewesen, wir haben eine Seele, wir sind Geistwesen, und die sicherste Methode ein Geistwesen auszulöschen ist, seinen Geist, seine Seele zu zerstören. […] Und genau das ist die Strategie unseres Feindes.

Mahler wurde und wird noch immer teilweise von einer Partei, die in zwei deutschen Landtagen sitzt, offen unterstützt. So sagte NPD-Chef Voigt in einem Interview zum Haftantritt Mahlers im November 2006 folgendes: „Ich bin nach wie vor Horst Mahler freundschaftlich verbunden, daran hat sich überhaupt nichts geändert. (…) Es gilt natürlich meine Solidarität für Horst Mahler und es werden auch viele NPD-Vertreter anwesend sein, wenn er im Gefängnis verabschiedet wird. (…) Wir Nationaldemokraten werden auch weiterhin Horst Mahler die Solidarität nicht verwehren.“

„Ein hervorragender politischer Kopf“

Mikrofonhalter: „Das finde ich recht schön, dass sie das sagen. Ich werde selbst in Cottbus sein und werde dann sein Verschwinden in den Katakomben dieses Staatsgefängnis begleiten. Auch mit meiner Kamera.“

Voigt: „Das Schlimme ist ja, dass wir nicht wissen, wie lange er verschwindet. (..) Ich bedauere das, denn Horst Mahler ist ein hervorragender politischer Kopf. Er ist ein sehr guter Anwalt. Wir bedauern, dass er jetzt unter Freiheitsentzug leidet. Aber das sind die Kennzeichen eines Besatzerstaates.“

Mikrofonhalter: „Vielen Dank Herr Voigt. Ich wünsche Ihnen einen hervorragenden Parteitag. Ich bin jetzt 69 und hoffentlich erlebe ich es noch, dass das Deutsche Reich wieder handlungsfähig wird.“

Voigt: „Ein hervorragender Gedanke. Dafür treten wir an. Das Reich ist unser Ziel – und die NPD ist unser Weg.“

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