“Trauermarsch” in Dresden: Weitere Reisegruppe von Neonazis angegriffen

Neben dem brutalen Angriff auf eine Reisegruppe des DGB, bei dem fünf Mitglieder verletzt wurden, einer davon mit einem Schädelbruch, gibt es nun noch eine weitere Überfall-Meldung. Wie das „Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimarer Land“ mitteilt, soll bereits bei der Anreise auf einem Rastplatz vor Chemnitz ein Kleinbus aus Weimar von Neonazis angegriffen worden sein. Die Gruppe von sieben Personen aus Weimar wurde ohne Anlass von 60 Neonazis überfallen, mit Flaschen attackiert, zu Boden geschlagen und getreten. Außerdem wurde ihr Auto demoliert. Vier der Überfallenen mussten mit Prellungen, Platz-, Schnitt- und Schürfwunden ambulant behandelt werden. Eines der Opfer, dem mehrfach ins Gesicht getreten wurde, sagte: „Wir haben am eigenen Leibe erfahren, dass Nazis schlimmste Verbrecher sind, die vor nichts zurückschrecken. Aber wir lassen uns nicht entmutigen und werden nun gerade nicht ruhen, uns den Nazis in den Weg zu stellen“.

Siehe auch: Nach Aufmarsch in Dresden: Neonazis greifen DGB-Reisegruppe an, Neonazi-Aufmarsch in Dresden: Angriff auf Journalisten, Trauern als Strategie, “Trauermarsch in Dresden” – Relativierung der Verbrechen des “Dritten Reiches”, Dresden: Wenn der Bürger mit dem Nazi….