Nach Aufmarsch in Dresden: Neonazis greifen DGB-Reisegruppe an

Rechtsextremisten haben nach dem Neonazi-Aufmarsch in Dresden auf einem Autobahn-Rastplatz in Ostthüringen eine Reisegruppe des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) überfallen. Fünf Mitglieder seien nach Polizeiangaben verletzt worden, berichtete Focus-Online, zwei Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die 40 Mitglieder des DGB Hessen und der Linkspartei waren auf der Rückfahrt von einer Demonstration gegen den Neonazi-Aufmarsch in Dresden.

Die Rechtsextremisten beschimpften die Gewerkschafter und griffen sie an. Als die Polizei eintraf, verließ der Reisebus mit den Angreifern gerade den Parkplatz. Die Beamten stoppten dem Bericht zufolge die Gruppe wenig später und nahmen die Personalien von 40 Rechtsextremen auf. Der Staatsschutz übernahm Ermittlungen und Strafverfolgung. Auch in Dresden kam es zu Attacken von Neonazis. Nach einem Bericht von Recherche Ost griffen Rechtsextremisten mehrere Journalisten an.

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