50 Jahre “Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen”

Die „Zentrale Stelle“ zur Aufklärung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen nahm am 1. Dezember 1958 in Ludwigsburg ihre Arbeit auf. Ihre Tätigkeit bestand darin, gegen verdächtige Täter zu ermitteln und ihr gesammeltes Material den Staatsanwaltschaften zur weiteren Strafverfolgung zu übergeben. Zum 50. Jubiläum dieser Institution erzählt nun ein Sammelband ihre Geschichte. Paul Kohl stellt im Deutschlandradio Kultur das Buch vor.

Vor 50 Jahren wurde die „Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen“ in Ludwigsburg, kurz „Zentrale Stelle“, gegründet. Deren Ineffektivität war bestens organisiert. Die Ermittler wurden angefeindet – und politisierten sich. Dietrich Kuhlbrodt war in den sechziger Jahren als junger Staatsanwalt dabei. Ein Erfahrungsbericht in der Jungle World.

Dank an Stefan!