Berlin: Wieder Geldstrafe für Volksverhetzung

Die gute Nachricht zuerst: redok ist wieder da. Nach einer mehrwöchigen Pause melden die Kolleginnen und Kollegen, dass der bereits einschlägig vorbestrafte Holocaust-Leugner Klaus Krusche erneut zu einer Geldstrafe verurteilt worden sei. Die Verurteilung am Amtsgericht Berlin-Tiergarten sei diesmal aufgrund der öffentlichen Leugnung der Shoah in einem Prozess im Februar 2006 erfolgt. Krusche müsse jetzt eine Strafe von 1500 Euro zahlen. In einem früheren Prozess im Mai 2006 hatte er ebenfalls eine Geldstrafe erhalten. Agenturmeldungen zufolge soll Krusche den Vorwurf „über seinen Anwalt pauschal gestanden“, gegen den Schuldspruch jedoch Berufung eingelegt haben.

Siehe auch: Berlin: Holocaust-Leugner angeblich geläutert, TV- und Buchtipp: Die Odyssee der KinderPogrom vom 9. November 1938: Weißwäscher am Werk, Hessen: Neonazi-Aufmarsch zur Pogromnacht verboten, Neonazis wollen zur Reichspogromnacht aufmarschieren, Auschwitz: Das präzedenzlose Verbrechen, 69 Jahre nach der Reichspogromnacht: Erneut jüdischer Friedhof geschändet