Antifa-Gruppe: “Hähnel hat nie in Berlin gewohnt”

Die „Emanzipative Antifaschistische Gruppe“ hat am 13. Oktober 2008 zu den Vorwürfen gegen den Berliner NPD-Chef und Bezirksverordenten Jörg Hähnel wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Wahlgesetz eine Pressemitteilung herausgegeben. Darin heißt es, schon vor der Wahl im Herbst 2006, bei der die NPD drei Sitze für die Lichtenberger BVV errang, habe Hähnel mit seiner Familie im brandenburgischen Hohen Neuendorf gewohnt. Dort hatte er demnach bereits damals seinen Lebensmittelpunkt. In seinem kleinen Gartenhaus spielte sich den Angaben zufolge auch sein Privatleben ab. „So parkte er dort sein Auto, brachte sein Kind in den Kindergarten und fuhr von dort aus zu NPD-Parteiveranstaltungen.“ Es bestehe keine Veranlassung, dass es nach seinem Umzug nach Am Mellensee anders sein sollte, heißt es weiter.

Marita Hansen, die Pressesprecherin der EAG, dazu: „Die Behauptung, er lebe in der NPD-Zentrale entbehrt nicht einer gewissen Komik. Fakt ist, Hähnel hat während seiner bisherigen Amtszeit als BVV-Verordneter keinen Tag in Berlin gewohnt.“

Siehe auch: Berlin: Braune Kommune fliegt auf, Berlin: NPD-Abgeordnetem Hähnel droht Mandatsverlust, Halbzeit in Berlin: „Toiletten-Voigt“ spielt „völkischen Kummerkasten“, Berlin: Prozess gegen Hähnel auf Oktober verschoben

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