Österreich: Jörg Haider ist tot

Der österreichische Rechtsaußen-Politiker Jörg Haider ist am 11. Oktober 2008 bei einen Autounfall ums Leben gekommen. Die Betroffenheit in der Alpenrepublik ist groß, Haiders Partei bezeichnete den Tod ihres Vorsitzenden als „Weltuntergang“.

Zum Ableben von Haider ändert der ORF sein TV-Programm im zweiten Hauptabend von ORF2: Um 21.45 Uhr steht eine auf 35 Minuten verlängerte ZIB spezial auf dem Programm. Danach folgt die Dokumentation „Das war Jörg Haider“ von Gerhard Jelinek. Die Sondersendungen werden auch als Livestream im Internet übertragen.

Die Anhänger von Verschwörungstheorien werden sicherlich nicht lange auf sich warten lassen – ich tippe auf SPÖ und/oder Mossad als meistgenannte „Drahtzieher“.

Siehe auch: Österreich: FPÖ und BZÖ holen gemeinsam fast 30 Prozent der Stimmen,

14 thoughts on “Österreich: Jörg Haider ist tot

  1. Aber was nicht nur mich nachdenklich macht: An genau einem 11. Oktober vor 11 (!) Jahren starb Uwe Barschel in Genf durch einen „Badeunfall“. Er war populärer Ministerpräsident von Schleswig – Holstein, genau wie Haider in Kärnten ein populärer Landeshauptmann war. Selbst als erklärter Rationalist kann man da schon eigenartige Gefühle bekommen…

  2. und um dem ganzen die krone aufzusetzen: ausgerechnet am 11.11. ist dieses jahr FASCHINGSANFANG! und jetzt haltet euch fest: auch im letzten jahr fand das am selben tag statt und in den jahren davor auch!!! der reinste horror …

  3. Als (rückfälliger, wiederhergezogener)Kärntner und nicht-BZÖ-Wähler bedaure ich es zu tiefst unseren Landeshauptmann verloren zu haben. Mag sein, dass er nicht wiedergutzumachende kommunikative Tiefabstürze hatte, natürlich…
    Doch darf man nicht vergessen, dass es bei uns einzigartig: ein Geburtengeld von 800 € gibt, man für einen Kindergarten/hort noch nie zahlen musste, und Kärnten mit Wohn- und Sozialhilfen einzigartig ist.
    Hier spielt Rechts oder Linkspopulismus keine Rolle mehr, wenn für das Volk gehandelt wird. Und er war einer des Volkes. Durch mehrere Treffen mit ihm durch die Kleine Zeitung kann ich getrost sagen, es war unser intelligentester und handelndster Politiker.
    Andere strahlen ebenfalls durch Medien, machen „mitwerbende“ Parteien schlecht und treten das Volk mit Füßen.
    Liebes Nachbarland, ich verliere kein Wort über eure Politik weil ich dich kaum kenne, und wie man so schön sagt: „vorerst kehrt man vor der eigenen Haustür“

    Mfg

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