Strategien gegen Rechts: Demokratische Mitbestimmung

Mehr als 100.000 Stimmen für rechtsextreme Parteien bei den Kommunalwahlen am 28. September 2008 müsse nach Ansicht des Brandenburger Aktionsbündnisses gegen Rechtsextremismus ein intensiveres demokratisches Engagement entgegengesetzt werden, berichtet die taz. Das Wahlergebnis bestätige die „Notwendigkeit, im Kampf gegen rechtsextremistische Bestrebungen, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit nicht nachzulassen“, erklärte demnach die Cottbuser Generalsuperintendentin Heilgard Asmus als Vorsitzende des Aktionsbündnisses.Zugleich müssten die Bürger stärker in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden, erklärte Asmus dem Blatt zufolge. „Demokratisches Engagement im persönlichen Umfeld des Gemeinwesens muss für jeden erlebbar und wieder als lohnend empfunden werden.“ Auf diese Weise könne dem Rechtsextremismus der Boden entzogen werden. Das landesweite Aktionsbündnis werde die Zeit bis zu den Bundestags- und Landtagswahlen in Brandenburg 2009 für Aufklärung und Prävention vor Ort nutzen.

Siehe auch: Brandenburg: Gewalttäter Bode nicht gewählt, Brandenburg: NPD holt Sitze bei Kommunalwahlen, Brandenburg vor der Kommunalwahl: Dünne Personaldecke bei der NPD,  Brandenburg: Erneute Ermittlungen gegen NPD-Kandidaten„Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktionen“ – Rechtsextremismus in BrandenburgGuben: Prozess wegen Hetzjagd aus dem Jahr 2006Brandenburg: Richterin bezweifelt Anspruch der NPD auf ImmobilieBrandenburg: NPD bezeichnet tödliche Hetzjagd als “Klamotte”Brandenburg: Verurteilte Straftäter als NPD-Kandidaten