Brandenburg: Gewalttäter Bode nicht gewählt

Bei den Kommunalwahlen in Brandenburg hat die NPD 1,8 Prozent (2003: 0,5 Prozent) und die DVU 1,6 Prozent (2003: 1,0 Prozent) erreicht. Der verurteilte Gewalttäter Alexander Bode, der für den Kreistag Spree-Neiße und den Stadtrat von Guben kandidierte, zog in kein kommunales Parlament ein. Laut einer DDP-Meldung kam die NPD im Kreis auf 4 Prozent (2 Mandate). Bode erhielt 1068 Stimmen und nimmt damit die fünfte Stelle der sechs NPD-Kandidaten ein. Bei der Stadtratswahl in Guben erreichte die NPD 1094 Stimmen (4,3 Prozent) und einen Sitz, der an einen anderen Kandiaten ging. Bode verpasste mit 359 Stimmen den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung.
Bode war am 13. Februar 1999 an einer Hetzjagd beteiligt, bei der der algerische Asylbewerber Omar Ben Noui ums Leben kam.

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