Bayern: NPD kommt auf 1,2 Prozent

Die CSU hat bei der Landtagswahl in Bayern eine desaströse Niederlage eingesteckt und liegt nun bei etwa 43 Prozent, vor fünf Jahren waren es noch 60. Die NPD wollte sich als neue „Heimatpartei“ anbiedern. Nach der Auszählung von knapp zehn Prozent der Wahlkreise liegt sie bei deutlich mehr als einem Prozent, könnte somit ihr Minimalziel erreichen: Geld aus der Wahlkampfkostenerstattung. Allerdings konnte sie aus den 17 Prozent Verlusten nicht wie erhofft profitieren, dennoch bedeutet das Ergebnis kein Misserfolg für die Neonazis. Immerhin konnten sie in Bayern flächendeckend antreten – und möglicherweise noch Geld aus der Wahl ziehen.

Nachtrag 29. September 2008, 08:45 Uhr:

Laut Landeswahlleitung kommt die NPD auf 1,2 Prozent. 63.352 Bürger haben der völkischen Partei ihre Stimme gegeben.

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