MVP: NPD-Landtagsabgeordneter warnt vor “finanziellem Urin”

Der NPD-Landtagsabgeordnete Tino Müller hat laut Endstation Rechts einmal mehr einen bemerkenswerten Auftritt in dem Parlament in Schwerin hingelegt. Dabei ging es um die bösen polnischen Fischer und die guten, aber selbstverständlich benachteiligten deutschen Fischer in der Ostsee. Ausschnitte aus der Rede, die Müller vom Blatt abgelesen hat:

Er bedauerte das „Ungehagen“ (im Video bei 4:12 min), „sang die Fangquote“ (5:20), agitierte gegen die „Willfähigkeit“ (1:51) der etablierten Politik – „ehemalix“ (1:04). Auch attackierte er die „Chronik aus reprenziven Anordnungen“ (7:10),  bis er sich dazu durcharbeitete, dass Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) den Brüsseler Bürokraten in Sachen Fangqoten „mal wieder auf den Füßen treten will“ (4:04). Aber dann kam sie, die „Blackblox“(7:28). Die „Blackblox“ (7:46) ist nach Angaben Müllers ein Gerät, das die Fischer zur Überwachung ihrer Fangaktivitäten mit sich führen müssen und die die Fischer in den „finanziellen Urin“ (7:58) treibt.

Nicht das erste Mal, dass NPD-Abgeordnete durch kreative Grammatikkonstruktionen und unkonventionelle Kunstpausen von sich Reden machten:

Siehe auch: Erledigt sich die NPD selbst?, MVP: “Beharrliches Schweigen” der NPD bald mit Publikum?, Studie: NPD-Fraktion gelingt “interne Balance”