Nach Kemna-Urteil: Voigt tritt nicht zurück

NPD-Chef Udo Voigt hat angekündigt, nicht zurücktreten zu wollen. In einer Stellungnahme nach dem Urteil gegen den Ex-Schatzmeister Erwin Kemna, einen langjährigen Voigt-Vertrauten, hieß es:

Ich werde nicht zurücktreten, weil ich dazu keine Veranlassung sehe. Gericht und Staatsanwaltschaft sprachen von einer kriminellen Energie, mit der die Transaktionen über sieben Konten verschleiert wurden.

Ob Voigt mit dieser verkürten Darstellung durchkommt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Es soll in der kommenden Woche eine Sondersitzung des Parteipräsidiums geben, „damit dort die weitere Vorgehensweise zur Wahrung der Parteiinteressen beschlossen werden kann“. Spät. Zu spät?